Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
15. März 2011
Japan-Beben in Staufen messbar
Seismograph der HAG.
STAUFEN. Mit kaum vorstellbarer Geschwindigkeit erreichte am 11. März die erste Bebenwelle die automatische Seismik-Station der HAG, der Tüftlerschmiede des Faust-Gymnasiums Staufen. Diese starken Ausschläge, rund 10 000 Kilometer entfernt vom Zentrum des Bebens, ließen, so HAG-Leiter Winfried Sturm, bereits das verheerende Ausmaß der Naturkatastrophe in Japan erahnen. Exakt um 7.58 Uhr Ortszeit in Staufen erschütterte nach nur zwölfeinhalb Minuten die Primärwelle mit der unvorstellbaren Geschwindigkeit von rund 7 Kilometern in der Sekunde den Seismographen. Insgesamt bebte die Erde in Staufen mehr als zwei Stunden, während die gewaltige seismische Energie im küstennahen Epizentrum unter dem Meeresboden die Tsunami-Katastrophe innerhalb weniger Minuten auslöste. Sturm plant nun eine Veranstaltung zum Thema "Wenn die Erde bebt – Ursache und Wirkung von Erd- und Seebeben mit Tsunami-Auslösung". Näheres wird noch bekannt gegeben.
Werbung
Autor: bz
