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08. Februar 2012
Neue Pläne stehen zur Erörterung an
SWEG geht bei Münstertalbahn auf Kritik aus Staufen ein.
STAUFEN (hub). Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zur Elektrifizierung der Münstertalbahn sollen die Staufen betreffenden Pläne bei einem Erörterungstermin am 1. März öffentlich diskutiert werden. Laut Aussage der Interessengemeinschaft Staufen 2020 werden dabei Planungen vorgestellt, die von den ursprünglichen Absichten der SWEG, die die Münstertalbahn betreibt, deutlich abweichen. Die Pläne für einen Umbau des Staufener Bahnhofs hatten zunächst Widerstand in Teilen der Bürgerschaft und im Gemeinderat ausgelöst. Befürchtet wurde eine überdimensionierte, das Stadtbild beeinträchtigende Betriebsstätte mit Lärmbelästigungen.
Die SWEG hatte im vergangenen Herbst bereits signalisiert, auf die Bedenken aus Staufen einzugehen. Die überarbeitete Planung, so heißt es in einer Pressemitteilung der IG Staufen 2020, komme den meisten Forderungen der Interessengemeinschaft weitgehend entgegen. Die IG "nimmt wohlwollend zur Kenntnis, dass die SWEG die Nutzung des Betriebsgeländes auf die Fahrzeuge beschränkt, die auch im Münstertal verkehren sollen". Dadurch fielen die baulichen Dimensionen und die Belastung für die Anwohner wesentlich geringer aus. So soll laut Informationen der Interessengemeinschaft das zusätzliche Abstellgleis für Fremdzüge nicht gebaut werden, und die Halle, die ursprünglich 80 Meter lang mit verspiegelter Außenfläche sein sollte, würde nur um 10 Meter in Richtung Stadtmitte verlängert.
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Die IG Staufen 2020 fordert in ihrer Pressemitteilung die Staufener Bürger dennoch auf, sich umfassend zu informieren und "ihr demokratisches Recht auf Beteiligung wahrzunehmen". Ab dem 6. Februar sollen die neuen Pläne im Bauamt der Stadt ausgelegt werden.
Autor: hub
