Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
28. Februar 2011
Pfister bietet sein Engagement an
Wirtschaftsminister besucht zum wiederholten Mal Staufen / "Zusagen gelten über Wahl hinaus".
STAUFEN. Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister, FDP, hatte bei seinem Besuch am Freitag in Staufen für Bürgermeister Michael Benitz ein besonderes "Bonbon" im Gepäck. Er bot an, nach seinem Ausscheiden aus seinem politischen Amt in wenigen Wochen, sich persönlich ebenfalls für den Erhalt der historischen Staufener Altstadt engagieren zu wollen. Der "Fall Staufen" sei vor drei Jahren in seinem Ministerium als Aufsichtsorgan angesiedelt worden, und er habe sich im Februar 2009 schon einmal vor Ort ein Bild gemacht. Er freue sich über die inzwischen von Ministerpräsident Stefan Mappus bezüglich der Kostenübernahme erteilte Zusage. Diese habe in jedem Falle auch über den Wahltag am 27. März hinaus ihre Gültigkeit, so dass Staufen jetzt schon etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blicken könne.
Im Beisein des FDP-Landtagskandidaten Martin Cammerer und weiterer Stadträte seiner Partei aus Bad Krozingen sowie der Zweitkandidatin Dagmar Ewert-Groh aus Breisach hatte Bürgermeister Michael Benitz zuvor den Minister auf den neuesten Stand der Situation in Staufen gebracht. Außerdem informierte Benitz den hohen Gast über die verschiedenen Initiativen unter dem Motto: "Wir halten Staufen zusammen" und überreichte ihm einen Staufen-Krug sowie Briefmarken. Ralph Watzel vom Regierungspräsidium Freiburg erläuterte ergänzend aus Sicht der Geologen den Sachverhalt dieser, so wörtlich, "Katastrophe im Zeitlupentempo". Nach einer Besichtigung der derzeitigen Bohrstelle in der Kirchstraße sowie des am schwersten beschädigten und längst geräumten hinteren Rathausgebäudes versicherte Wirtschaftsminister Pfister der Stadt Staufen und den betroffenen Bürgern noch einmal die Solidarität der Landesregierung.
Werbung
Autor: Manfred Burkert
