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17. Dezember 2009

Richtig mit Geld umgehen

Initiative für Schüler

  1. Schüler lernen den richtigen Umgang mit Geld. Foto: ddp

STAUFEN (BZ). Fehlende finanzielle Allgemeinbildung ist häufig die Ursache für den falschen Umgang mit Geld oder die Verschuldung Jugendlicher. Mit dem Projekt "SchülerBanking" startet die Sparkasse Staufen-Breisach eine Initiative zur Förderung ökonomischer Grundbildung.

Jugendliche lernen im Allgemeinen weder im Elternhaus noch in der Schule ausreichend den Umgang mit Geld. Sie haben nur wenige Kenntnisse über die verschiedenen Bankangebote und deren unterschiedliche Preise und Risiken.

Die Sparkasse Staufen-Breisach startet deshalb zusammen mit dem Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen (iff) und dem Staatlichen Schulamt Freiburg das Projekt "SchülerBanking", bei dem die Förderung der finanziellen Allgemeinbildung im Vordergrund steht. Das Projekt, das vom Kultusministerium unterstützt wird, richtet sich an die Klassen 8 bis 10 aller Schulformen.

Ziel des Konzeptes ist es, Jugendliche spielerisch mit Finanzdienstleistungen vertraut zu machen und so die finanzielle Allgemeinbildung zu fördern sowie Handlungskompetenzen im Umgang mit Finanzen zu stärken. Durch die fiktive Eröffnung eines Girokontos oder die Auswahl eines Kredites setzen sich die Schüler realitätsnah mit den Themen auseinander und entwickeln Handlungskompetenzen.

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"Es handelt sich bei SchülerBanking nicht um Finanzerziehung mit erhobenem Zeigefinger, sondern um spielerisches Erlernen und Verstehen der Funktionsweisen sowie zentraler Begrifflichkeiten von Finanzdienstleistungen", so Vorstandsvorsitzender Herbert Lehmann von der Sparkasse Staufen-Breisach. "Die Schüler lernen durch SchülerBanking, Risiken und Chancen von Finanzentscheidungen abzuwägen und so produktive Entscheidungen zu treffen."

Autor: bz