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22. Oktober 2011
Stechls Standgericht
Fried Curry Rice: Paella auf Asiatisch
Egal ob im Wok oder der Pfanne zubereitet: Für das Reisgericht Fried Curry Rice mit Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchten braucht man unbedingt Currypaste - und Garnelen mit dem Bio-Siegel.
Dieses Reisgericht ist so etwas wie die asiatische Variante der Paella, denn auch hier kommen Meeresfrüchte und Fleisch zusammen zum Einsatz. Aber die Gewürze sind selbstverständlich komplett andere.
Zunächst wird der Reis gekocht. Der darf gerne auch vom Vortag sein. Am originalgetreuesten wird das Gericht, wenn man thailändischen Langkornreis verwendet. Aber das ist kein Muss.
Das Fleisch wird geschnetzelt. Die Shrimps oder Garnelen werden aufgetaut und dann der Länge nach halbiert. So kann man den dunklen Darmfaden mühelos entfernen. Auch wer aus Kosten- oder sonstigen Gründen keine Bio-Ware kauft – bei Garnelen, die fast ausschließlich aus fernöstlichen Zuchtanlagen kommen, halte ich Bio für unerlässlich. Wer einmal gesehen hat, unter welch üblen Bedingungen und mit massivem Antibiotika-Einsatz billige Massenware produziert wird (eine genauere Beschreibung erspare ich mir hier, denn wir wollen ja genießen und nicht, dass es uns den Appetit verdirbt), wird solche Produkte nie mehr auf seinem Teller haben wollen.
Nun bereiten wir eine kleine Soße zu. Wer keinen Wok hat, nimmt eine möglichst große Pfanne mit hohem Rand und erhitzt darin Öl. Die Curry-Paste wird hineingegeben und kurz angebraten. Ja, es muss Curry-Paste sein, mit Curry-Pulver schmeckt das Essen nicht halb so gut. Die roten und grünen Curry-Pasten sind die scharfen, die gelben die eher milderen.
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Das Zitronengras wird in drei Stücke geschnitten und geklopft, so dass es aufbricht und damit das Aroma besser frei gibt. Das kommt zusammen mit dem in sehr kleine Stücke geschnittene Gemüse sowie mit dem klein gehackten Knoblauch und den fein geschnittenen Schalotten in die Pfanne. Alles kurz mit anbraten lassen. Die Chilischote in feinste Ringe schneiden und dazu geben. Dann die Kokosmilch und eine Tasse Wasser dazu schütten und nun ein paar Minuten schmurgeln lassen, bis die Gemüse al dente sind. Das Zitronengras herausfischen und wegwerfen, man kann es nicht essen. Mit Salz, Pfeffer, einer guten Prise Zucker und dem Limettensaft wird abgeschmeckt. In Asien nimmt man statt Salz Fischsoße. Das schmeckt apart, ist aber nicht jedermanns Sache. Die Pfanne beiseite stellen und in einer anderen Pfanne zunächst den Reis anbraten. Den Reis aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun wird das Fleisch kurz und scharf angebraten. Ebenfalls aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Dasselbe wird nun mit den Garnelen gemacht.
Und schon geht es ans Finale: Die Soße mit dem Gemüse nochmal erhitzen, Fleisch, Garnelen und den Reis dazugeben, alles gut miteinander vermengen und noch einmal heiß werden lassen. Ganz zum Schluss die Korianderblätter untermischen, und es kann serviert werden. Einkaufszettel
(für vier Personen):
400 Gramm Reis. Je 200 Gramm Hähnchenbrust und Schweinefleisch (Schnitzelfleisch eignet sich gut), 200 Gramm Garnelen, eine Stange Zitronengras, ein bis zwei Knoblauchzehen, eine Schalotte, eine kleine Chilischote, ein gehäufter oder gestrichener Esslöffel (je nach Schärfebedarf) Curry-Paste, zwei Hände voll klein geschnittenes gemischtes Gemüse (zum Beispiel Karotten, grüne Bohnen, Champignons), eine Dose (circa 250 ml) Kokosmilch, Saft von einer Limone, eine Tasse Wasser, Salz, Zucker, Pfeffer, ein paar Stängel frischer Koriander. Öl zum Braten.
Autor: Hans-Albert Stechl


