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18. Januar 2012

Erlös für "Miteinander Stegen" und "Frauen in Not"

Katholische Frauengemeinschaft Eschbach unterstützt mit Geld aus dem Verkauf von Bastelarbeiten soziale Netzwerke.

  1. Die kfd Eschbach unterstützt die beiden Projekte „Miteinander Stegen“ und „Frauen in Not“. Unser Bild entstand bei der Spendenübergabe (von links): Elisabeth Hönig, Marijana Dold, Gisela Siegel, Hansjörg Volk, Oliver Stenzel und Claudia Zähringer. Foto: Monika Rombach

STEGEN. An der Gepflogenheit, den Erlös ihres Weihnachtsbasars je zur Hälfte einer örtlichen oder überörtlichen Institution zu stiften, hält die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Eschbach fest.

In diesem Jahr wurden neue Adressaten gefunden. Mit Freude überreichte das Vorstandsteam mit Gisela Siegel, Marijana Dold und Claudia Zähringer die beiden Schecks an den Vorsitzenden des Vereins "Miteinander Stegen" Hansjörg Volk sowie an die Vorsitzenden von "Frauen in Not" in Freiburg, Elisabeth Hönig.

3000 Euro waren dank des Bastelfleißes der katholischen Frauengemeinschaft und dem regen Kaufinteresse der Basarbesucher zusammengekommen. Überrascht über die Höhe der Summe von je 1500 Euro nahmen im Pfarrsaal in Eschbach die Vertreter der ausgewählten Vereine Hansjörg Volk und Kassier Oliver Stenzel für "Miteinander Stegen" sowie Elisabeth Hönig für "Frauen in Not" der kfd in der Erzdiözese Freiburg im Pfarrsaal Eschbach den symbolischen Riesenschecks entgegen.

Welch wertvolle Unterstützung die Spenden darstellen, darüber informierten die Empfänger gerne. Das Geld bedeute eine große Unterstützung für die jeweiligen Netzwerke. Der Verein "Miteinander Stegen" werde die Spende für sein Projekt "Stegen bewegen" verwenden, informierte Vorsitzender Hansjörg Volk, konkret für eine professionelle Bürgerbefragung, über die man sich mehr Aufschluss über die Auswirkungen des demografischen Wandels für die örtliche Bevölkerung verspricht. Wissenschaftlich beteiligen sich daran Professor Thomas Klie vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften und Franz Held, Projekt "Woge" (Betreute Wohngruppe für Menschen mit Demenz), Teil des Wohnprojekts "Sonnenhof" in Freiburg-Vauban.

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"Frauen in Not" (FIN), ist eine Einrichtung der kfd im Diözesanverband Freiburg. Gut ausgebildete Frauen aus den Dekanaten unterstützen in Not geratene Frauen ehrenamtlich und unabhängig von ihrer Nationalität und Religion bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, angespannten Familiensituationen und nach Krisen. Sie suchen sie auf, hören ihnen zu, beraten sie und helfen unbürokratisch. Die Verwaltungskosten trägt der Diözesanverband.

"Frauen aus allen Altersstufen schämen sich und ziehen sich zurück, wenn sie in Not geraten", berichtete Vorsitzende Elisabeth Hönig aus Erfahrung. Es sei daher wichtig, Frauen zu ermutigen, damit sie sich in ihrer Not helfen lassen.

FIN finanziert sich ausschließlich über Spendengelder, ein Hilfsfonds leistet in Notfällen finanzielle Unterstützung. "Dass sich jemand um sie kümmert und für Entlastung sorgt, ist für die Frauen zumeist die wichtigste Erfahrung dabei."

Autor: Monika Rombach