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28. Januar 2012

Festlaune statt Schulroutine

Kolleg feiert Namensgeber.

STEGEN. Am Gedenktag des heiligen St. Sebastian findet am Kolleg in Stegen kein Unterricht im üblichen Sinne statt. Denn es ist ein Festtag, an welchem die Schulgemeinschaft sich ihres Namensgebers und Schutzpatrons erinnert. Er beginnt traditionell mit dem Festgottesdienst, an den sich ein auf die unterschiedlichen Jahrgangsstufen abgestimmtes Programm anschließt.

Da das Kolleg schon weit über 25 Jahre in der Oberstufe das Sozialpraktikum anbietet, wurde sowohl im Gottesdienst als auch in den Veranstaltungen deutlich, wie wichtig und gut es ist, sich für andere Menschen, insbesondere für Schwächere einzusetzen. Franz Hoch, Vertreter des früheren Schulträgers, der Gemeinschaft der Herz-Jesu-Priester, berichtete Schülern der neunten Klassen von der Tätigkeit der Freiburger Pflasterstube für Obdachlose, Cornelia Rüthlein, Leiterin der Janusz--Korczak-Schule, aus dem Leben mit schwerstbehinderten Kindern. Von der Freiburger Straßenschule war Christoph Syri zugegen, und Chr. Lengsfeld gab den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit im Haus des Lebens.

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Vorträge, Präsentationen und Erlebnisberichte von Schülern, die ein Auslandsjahr absolviert hatten, von Exkursionsteilnehmern nach Palästina weckten das Interesse der Zehntklässler. Professor Lars Feld stand den Elftklässlern zum Thema "Europa in der Krise" Rede und Antwort, die Zwölftklässler informierten sich bei den Studienbotschaftern über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abitur. "Das kalte Herz", großartig in Szene gesetzt von Petra Gack, begeisterte die Schüler der Unterstufe. Zugang zu wortmächtiger Lyrik, vorgetragen von Thomas Pforte, fanden die Schüler der 8. Klasse (siehe gesonderten Bericht).

Autor: bz