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27. Januar 2012
Feuerwehreinsatz "in eigener Sache" im Gemeindewald
Die Feuerwehrabteilung Eschbach steuert "Muskelhypothek" zur Finanzierung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges bei.
STEGEN (ro). Vesperpause im gut geheizten Bauwagen: Christian Wegmann, Benjamin Schorisch, Christian Rombach, Thomas und Tobias Riesterer, Thomas Blattmann, Andreas Fehr und Wolfgang Läufer stärken sich für den nächsten Einsatz. Eschbacher Wehraktive ernten im Auftrag der Gemeinde Stegen vom Forstamt Kirchzarten zugewiesenes Holz im Gemeindewald, Bereich Scherlenzendobel. "In dieser Abteilung sind viele Feuerwehrleute mit der Holzarbeit vertraut", weiß Bürgermeister Siegfried Kuster.
Muskelkraft und Ausdauer setzt die Feuerwehrabteilung Eschbach "in eigener Sache" ein. Denn das einst aus der Kameradschaftskasse der Abteilung Eschbach finanzierte alte Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) ist nicht mehr dienstbereit. Der Abteilung fehlt das Gefährt im Eschbacher Gerätehaus zur umweltfreundlichen Einsatzbeförderung und der Gesamtfeuerwehr in Stegen für ihre Jugendarbeit. Für ein Neufahrzeug fehlt der Gemeinde das Geld, 2011 wurde die Anschaffung zunächst einmal zurückgestellt. Eingehende Gespräche zwischen Gemeinde und Feuerwehr führten daher zur Übereinkunft, einen zivilen Transporter ohne feuerwehrtechnische Ausrüstung zu beschaffen.
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Erforderlich zur Fahrzeugbeschaffung sind je 10 000 Euro Anteil der Gemeinde und der Abteilung Eschbach plus weitere 5000 Euro als Beitrag der Gesamtwehr. Kurz vor Jahresende bekam die Gemeinde Stegen doch noch einen Landeszuschuss von 12 000 Euro bewilligt. So kann nun statt eines Zivilfahrzeuges ein "richtiger" Feuerwehr-Mannschaftstransportwagen mit der entsprechenden Ausrüstung bestellt werden. Damit der vereinbarte Eigenanteil zur Finanzierung beigesteuert werden kann, geht’s in den Gemeindewald. Unter der Leitung von Christian Wegmann werden bis zu 300 Festmeter Holz aufgearbeitet. Den dazu benötigten Schlepper bezahlen die Wehrmänner vom Arbeitslohn. Ihrer und der Sicherheit des Verkehrs gilt besondere Beachtung bei der Forstarbeit. Zwischen den Jahren begannen die Feuerwehrmänner mit der Arbeit, die wegen Sturms jedoch fast zwei Tage unterbrochen werden musste. Nach dem Hieb stehen das saubere Herrichten der Wege und später mögliche Kulturpflanzarbeiten an.
Autor: ro
