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29. März 2010
Manuel Läufer Sportler des Jahres
Sportlerehrung in Stegen: Mannschaft 2009 wurde die 640-Kilogramm-Gruppe des Tauziehclubs Eschbachtal.
STEGEN. Stegen ist sportlich: 35 Einzelsportler, 24 Sportler aus Mannschaften und acht Teams wurden von Bürgermeister Siegfried Kuster für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In der Eschbacher Mehrzweckhalle überreichte der Bürgermeister Urkunden und einen Gutschein für ein Vesper. Manuel Läufer von der Abteilung Ringen des SV Eschbach wurde für seinen ersten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Freistil zum Sportler des Jahres gewählt, Mannschaft 2009 wurde die 640-Kilogramm-Gruppe des Tauziehclubs Eschbachtal, die in der Bundesliga den siebten Platz erreicht hat.
Der Musikverein Eschbach übernahm dieses Mal die Bewirtung der alljährlichen Veranstaltung zu Ehren von Stegens Sportlern und stimmte die Gäste in der Eschbacher Mehrzweckhalle zu Beginn der Veranstaltung musikalisch auf die Urkundenverleihungen ein. Zwischen den Ehrungen zeigten zwei Gruppen der Jazz-Dance-Abteilung des SV Eschbach ihr Können. Die geehrten Sportler wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, von den eigenen Vereinen bei der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen. Sie müssen entweder in der Gemeinde wohnhaft oder Mitglieder in einem Stegener Verein sein.Werbung
Die Abteilung Ringen des SV Eschbach wurde bei der Ehrung besonders bedacht. 23 Sportler bekamen vom Bürgermeister eine Urkunde überreicht: Fabio Di Feo, Lukas Hug, Jessica Dold, Manuel Dold, Martin Dold, Cindy Drescher, Daniel Faller, Felix Faller, Leo Fink, Adrian Herth, Philipp Ketterer, Tom Ketterer, Carina Läufer, Florian Läufer, Manuel Läufer, Mario Läufer, Silas Rombach, Johannes Scherer, Nick Scherer, Tim Scherer, Jens Schweizer, Mirko Zipfel und Janik Zipfel.
Vom Judoclub Stegen wurden Jonathan Fuchs, Maren Ketterer und Johannes Seidel für ihre Erfolge im Ju-Jutsu ausgezeichnet. Auch Ivo Wißler und Sanja Wißler bekamen Urkunden für ihre Leistungen im Judo.
Tobias Rönike und Adrian Kempf von den Samurai Dreisamtal wurden für ihre ersten Plätze bei der Deutschen Meisterschaft im Arnis Stockkampf von Bürgermeister Siegfried Kuster geehrt. Vom Radfahrverein Stegen bekamen Jasmin Rebmann und Benjamin Stauder eine Auszeichnung für ihre sportlichen Leistungen. Auch Schach gilt als Sportart und so wurde der Eschbacher Max Scherer von der Schachgemeinschaft Dreisamtal für seine Platzierungen bei insgesamt sieben Meisterschaften geehrt. Auch Christian Hauser und Daniel Buß vom Bogenclub Dreisamtal bekamen Urkunden.
Bei den Mannschaftsehrungen wurde ebenfalls ein Team des Bogenclubs Dreisamtal ausgezeichnet. Ansonsten waren die Mannschaften des Tauziehclubs Eschbachtal stark vertreten: Vier Teams und vier Einzelsportler in einem Team wurden von Bürgermeister Kuster auf die Bühne der Eschbacher Mehrzweckhalle gebeten.
Unter anderem wurden Daniel Hummel für den dritten Platz mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft der U23 und Sven Karpfinger für den dritten Platz bei der Europameisterschaft der Männer in der 680-Kilogramm-Klasse ausgezeichnet. Hannes Schwär und Patrick Schwär bekamen eine Urkunde für den fünften Platz mit der Nationalmannschaft bei der WM der Unter-18-Jährigen. Team und Sportler des Jahres wurden diejenigen, für die das Publikum am lautesten klatschte. Die Dezibel wurden von einer Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung gemessen. Zum dritten Mal in Folge wurde ein Team des Tauziehclubs zur Mannschaft des Jahres 2009 gewählt. Die 640-Kilogramm-Gruppe, die in der Bundesliga den siebten Platz belegt hatte, wurde vom Publikum mit 87,5 Dezibel lautstark gewählt. Sportler des Jahres wurde bereits zum dritten Mal mit 90 Dezibel der Ringer Manuel Läufer vom SV Eschbach. Der 14-jährige Eschbacher erreichte im vergangenen Jahr den ersten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Freistil.
Da sie in diesem Jahr die deutsche Vizemeisterschaft im Ringen erreichte, wurde die zwölfjährige Samira Joos bereits in diesem Jahr gelobt. Die Hartheimerin trainiert seit Oktober zweimal wöchentlich in Eschbach und einmal in der Woche am Olympiastützpunkt in Freiburg im Fördertraining bei den Landestrainern. Sie bekam vom Bürgermeister keine Urkunde überreicht, sondern ein kleines Taschengeld, um als Ausgleich zum Training auch mal ins Kino gehen zu können.
Autor: Isabella Denk
