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13. September 2017

Rund 2000 Gäste beim Fest des Baldenwegerhofs

Sonnenschein und ein Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt locken viele Menschen nach Oberried.

  1. Voller Hof: das Fest am Baldenwegerhof zog viele Besucher an. Foto: Kluge

OBERRIED. Diese These sei gewagt: Nirgendwo im Dreisamtal gab es am Sonntag so viele glückliche Kinder wie auf dem Baldenwegerhof. Nachdem es die Tage vorher von den Organisatoren manch bange Blicke zum Himmel gegeben hatte, kamen pünktlich zum Mittag die ersten Sonnenstrahlen hervor. Das hatte zur Folge, dass sich unmittelbar danach ein schier endloser Strom von Auto- und Radfahrern ins Wittental ergoss.

Der Baldenwegerhof ist schon an normalen Tagen ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Da ist zum einen der Hofladen, der unter der Woche von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet hat und wo es unter anderem das legendäre Buure-Brot gibt. Und dann ist da noch der große Spielplatz für die Kinder mit dem Erleben vieler Haustiere.

Der Sonntag sprengte aber alles bisher Dagewesene – und alle Erwartungen wurden erfüllt. In seiner Begrüßungsansprache betonte Juniorchef Bernd Hug, was für eine große logistische Herausforderung so ein Fest sei und dass es dazu der Unterstützung der ganzen Großfamilie, von Freunden und deren Angehörigen bedurfte. Mindestens 40 Helfer waren beteiligt. Wichtig war es Bernd Hug auch, zu betonen, dass sämtliche Produkte, egal ob Wurst, Gemüse oder Backwaren aus eigener Herstellung kommen und dass dadurch eine hohe Qualität garantiert sei.

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Als erstes fiel ins Auge, dass für das leibliche Wohl reichlich gesorgt war. Der Hofladen und die Straußi waren geöffnet und auf der Scheunenveranda gab es ein Kuchenbuffet mit dem beliebten Käsekuchen. Ein großer Anziehungspunkt war der Grillstand, dort wurde ein fünf Zentner schweres Schwein zubereitet. Dazu der Eiswagen vom Ruhbauernhof, an dem es lange Schlangen gab, ebenso am Waffel- und Bierstand. Das Hoffest bot aber auch ein großes Unterhaltungsprogramm, wozu vor allem das im Dreisamtal beliebte "Duo Bergkristall" beitrug. Das Hauptaugenmerk lag natürlich bei den Kindern: egal ob Kürbisse schnitzen, Tiere streicheln oder dem Ballonkünstler zuschauen. Man konnte mit dem Planwagen oder der Kutsche fahren, und als besondere Attraktivität gab es zwei große Schlepper, auf denen die Kinder Runden durch die Felder drehen konnten.

Und erst der Spielplatz mit dem großen Hüpfkissen. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ist das ein großer Spaß, und angeblich macht das Hüpfen schon nach fünf Minuten gute Laune. Für jeden war etwas geboten.

Mit großer Freude betrachteten auch das Altbauern-Ehepaar Max und Mathilde Hug das bunte und frohe Treiben. Beide sind noch in die tägliche Arbeit im Hof integriert und freuen sich jetzt besonders auf das im Herbst zu erwartende zehnte Enkelkind. Die jüngste Tochter Johanna Schlick war wie schon vor drei Jahren als Organisationschefin tätig und gab sich schier überwältigt von dem großen Andrang. Weit über 2000 Besucher schätzte sie, die sich offensichtlich wohlfühlten. Damit war aller Aufwand belohnt.

Autor: Hartwig Kluge