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05. Juni 2011 15:23 Uhr

Stegen-Eschbach

Wohnhaus knapp vor Flammen gerettet

Das war knapp: Ein Brand in einem Lager-und Garagenbau drohte am Samstag im Eschbacher Obertal ein Wohnhaus zu erfassen. Dessen Fenster waren bereits geplatzt, als die Feuerwehr anrückte. Kluge Anwohner hatten schon den Bach für Löschwasser aufgestaut.

  1. Ausgebrannt ist der Dachstuhl, in dem ein Stegener Feuerwehrmann noch nach Glutnestern sucht. Foto: monika rombach

  2. Die Schadenshöhe des Brandes in dem Gebäude im Obertal steht noch nicht fest. Foto: monika rombach

  3. Kluge Ersthelfer hatten den nur wenig Wasser führenden Eschbach aufgestaut, so dass die Feuerwehr Löschwasser pumpen konnte. Foto: monika rombach

Der Notruf erreichte die Stegener Feuerwehr kurz vor 13 Uhr, just zur Zeit des regelmäßigen Probealarms. Von weitem schon verwies eine hohe Rauchsäule die heranbrausenden Einsatzkräfte auf den Brandort. Dort schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr die Flammen bereits durch das Dach eines größeren Garagengebäudes mit Lagerraum, in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Wohnhauses. Dessen Fenster waren aufgrund der Hitze bereits geborsten.



Kurz nach Entdecken des Feuers hatte sich ein beherzter Bewohner schon den Gartenschlauch gegriffen, um einen Übergriff der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Bereits bei ihrer Ankunft konnte den Rettungskräften glaubhaft versichert werden, dass sich keine Personen im brennenden Gebäude befanden, eine gute Nachricht; die Lagerung von vier Flüssiggasbehältern im Gebäude war die weniger gute. Vier Atemschutztrupps kühlten die Gasbehälter und löschten die Flammen.

Aus sicherer Deckung heraus konnten die Wehrkräfte die Gasbehälter schließlich nach draußen bringen. "Wir bekamen die Lage recht schnell in Griff", berichtete Stegens Gesamtkommandant Thomas Andris später erleichtert.

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Dank der Wasser führenden Fahrzeuge LF 10/6 und TLF 8/18 standen sofort 2800 Liter Löschwasser zur Verfügung. Ersthelfer hatten zudem vorbildlich das Niedrigwasser des vorbei fließenden Eschbachs gestaut. "Bei einem Vollbrand des Wohngebäudes wäre die Lage allerdings kritisch geworden", so Andris weiter; dazu kam es erfreulicherweise nicht.

Auch DRK und Polizei waren vor Ort. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Schadens stehen derzeit noch nicht fest.

Autor: ro