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31. Januar 2012
Das Dorf ist auf der Höhe der Zeit
Hägelberger blicken stolz auf das Jahr 2012 zurück / Viele Jubiläen und der Start des Energiedorfs brachten Glanz.
HÄGELBERG. Wie jedes Jahr vor der ersten Ortschaftsratssitzung ließ Ortsvorsteher Hans-Georg Koger in seinem mit zahlreichen Bildern umrahmten Jahresrückblick das Jahr 2011 nochmals Revue passieren.
Gleich zu Beginn des Jahres wurde Rainer Bühler als Amtsbote für 25 Jahre und Helga Schöni als Sekretärin der Ortsverwaltung für zehn Jahre Tätigkeit geehrt werden. Hägelberg wurde zum Bioenergiedorf, im April begannen die Straßenarbeiten und die Verlegung des Nahwärmenetzes am Ortseingang. Die Anwohner mussten viel Verständnis aufbringen, aber dank des trockenen Wetters kamen die Bauarbeiten gut voran. Bis heute sind 86 Haushalte angeschlossen, 30 Haushalte beziehen bereits Wärme. Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch ein Glasfasernetz verlegt und einige Straßenabschnitte komplett saniert.Der TV Hägelberg (100 Jahre) und der Fanfarenzug (50 Jahre) sorgten mit ihren Jubiläen für Highlights im Kalenderjahr. Die Feier des TV war auf zwei Termine verteilt, der offizielle Teil an Christi Himmelfahrt und am 16. und 17. Juli richtete der Verein mit mehreren Mannschaften einen 24-Stunden-Sponsorenlauf im Wiesentalstadion aus. Ebenfalls zwei Tage feierte der Fanfarenzug Hägelberg sein 50-jähriges Jubiläum. Zum festen Bestandteil des Festkalenders gehörte auch 2011 wieder das immer beliebtere Kronenfest der Siebenbürger Sachsen und das Brunnenfest am oberen Dorfbrunnen, das bei herrlichem Wetter wieder sehr viele Besucher anzog. Weniger Glück mit Petrus hatte der Hallenbauförderverein mit seinem Bergfest.Der Ortschaftsrat bestätigte in seiner Sitzung einstimmig die Wahlen von Feuerwehrkommandant Harald Heitz und seines Stellvertreters Matthias Grether. Ortsvorsteher Koger wies auf die Probleme bei der Müllabfuhr im Zirkel hin. Wie befürchtet, waren die Straßen für das Müllfahrzeug zu schmal. Da der Sammelplatz jetzt einem Stellplatz weichen musste, sollte oberhalb des Dorfbrunnens ein neuer Sammelplatz eingerichtet werden. Dies stieß jedoch auf Unverständnis der Anwohner. Nach einer Begehung ist Dietmar Wohlschlegel bereit, einen Dachvorsprung abzuschrägen, somit kann das Müllfahrzeug die Straße "Im Zirkel" wieder befahren. Die Bewohner der Privatstraße müssen ihren Müll allerdings weiterhin zur Sammelstelle bringen. Ortsvorsteher Koger gab bekannt, dass der Fischweiher im Haldenacker gepachtet werden kann, nachdem der bisherige Pächter den Vertrag nicht erneuert hat. Interessenten können sich bei der Ortsverwaltung melden. Dieter Trinler wies auf die chaotische Vergabe der Hausnummern in einigen Straßen hin. Diese müssten richtig zugeordnet werden, um im Ernstfall bei Einsätzen von Rettungsfahrzeugen oder der Feuerwehr Probleme zu vermeiden. Bürgermeister Rainer König wies auf den gewaltigen Verwaltungsaufwand hin, sagte aber Unterstützung zu.
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Bevor er zu einem Umtrunk lud, dankte Koger nochmals allen, die sich im vergangenen Jahr für den Ort verdient gemacht hatten: Dazu zählen Lisbeth Lang und Erika Mutter, welche die Friedhofsgärtner bei ihrer Arbeit unterstützten sowie Helmut Bühler, der immer für Holz bei der Saarschulhütte sorgte. Bürgermeister Rainer König schloss sich an und dankte seinerseits dem Ortschaftsrat. Wie er sagte, habe er bemerkt, dass bei zahlreichen Gelegenheiten auf die Notwendigkeit einer neuen Halle in Hägelberg hingewiesen wurde. Ein Hoffnungsschimmer: Für 2013 sind erste Gelder zur Planung eingestellt.
Termin: Um über die Planung der Bauarbeiten "In den Bergen" zu informieren, ist am 8. Februar in der Turnhalle eine Informationsveranstaltung geplant.
Autor: Erika Dietrich
