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19. April 2011

Flotte Märsche, kuschelige Polkas

Gelungenes Doppelkonzert der "Dinkelberger Musikanten" und der "Rhybuebe" aus Stein am Rhein / Mega-Finale beider Orchester.

  1. Blasmusik vom Feinsten: Die neu formierte Dinkelberger Musikanten bei ihrem Konzert in Hüsingen. Foto: Winter

STEINEN-HÜSINGEN. Einen Abend mit vielen Zugaben durfte das Publikum in Hüsingen erleben. Das mittlerweile dritte Blaskapellentreffen, das in der Hüsinger Gemeindehalle stattfand wurde von der neu formierten, aber weiterhin von Dirigent Christian Toschka geleiteten Kapelle "Dinkelberger Musikanten" ausgerichtet.

Zu Gast in diesem Jahr waren die "Rhybuebe" aus Stein am Rhein mit ihrem Dirigenten Christian Aeschbach. Ihre Musik wurde Posaunistin Pia Windisch angesagt, die es "lässig" findet, in ihrer Mundart reden zu dürfen, da die Hüsinger ja alles verstünden.

Auch Hans Zollinger, der Ansager der "Dinkelberger Musikanten" ist ein Schweizer. Seine kurzweilig erzählten Witze gefielen und brachten das Publikum zum Lachen. Die Schweizer Gäste gestalteten den ersten Block des Blasmusikkonzerts und starteten mit dem "Konzertmarsch". Pia Windisch informierte, dass der Komponist Abel Tasman auch Namensgeber der Insel Tasmanien war. Passend nach der Begrüßung durch Ute Leisinger folgte die Polka "Jetzt geht’s los". Bei der "Kuschelpolka" stiegen die Solisten von der Bühne herunter, um die "Solistenparade" zu verdeutlichen, alle Stimmen hatten Soloparts. Beim Lieblingsstück der "Rhybuebe", Träume unter Palmen", bat die Ansagerin, das Licht zu dämmen. Dass Schweizer gerne träumen, bewiesen sie mit dem Stück "Böhmischer Traum". Beim Stück "Rosamunde" wurde das Publikum zum Mitsingen aufgefordert. Zumindest der Refrain klappte ganz ordentlich.

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Viele Zugaben mussten die Schweizer geben, ehe sie die Bühne freimachten für die "Dinkelberger Musikanten". Sie starteten mit einem schmissigen Marsch unter Leitung von Christian Toschka. "Musik im Blut", das haben sie wohl, man merkte es ebenfalls bei der Polka "Schöne Pragerin" und bei der beliebten "Anna-Polka". Wenn auch die Hüsinger Halle nicht voll besetzt war, so herrschte doch eine schöne Stimmung. Dem Publikum servierten die Dinkelberger Blasmusik vom Feinsten, volkstümliche Weisen, bekannte und weniger bekannte Musik, Polkas, Märsche und Walzer.

Nachdem Ute Leisinger mit einem Blumenstrauß zum Geburtstag gratuliert worden war, spielten die "Dinkelberger Musikanten" von den Egerländern eine gemütliche Polka, verfeinert durch die Solisten Holger Gertz und Günter Oswald. Nach den beiden Polkas "Wahre Freunde" und "Lebensfreudepolka" war offiziell Schluss, doch die Deutschen Musikerinnen und Musiker kamen nicht ohne Zugabe davon und spielten "Ein halbes Jahrhundert" und "In Deinen Armen".

Als "Bonbon" kündigte Hans Zollinger zum großen Finale die "Big Band" beider Blaskapellen Ein wahres Feuerwerk der Blasmusik wurde dargeboten, das Publikum erhob sich und klatschte mit bei den Stücken: "Wir Musikanten" und "Auf der Vogelwiese", wo Ansager Hans Zollinger sogar mitsang. Für das leibliche Wohl bei diesem großartigen Konzert sorgten die "Hüsiger Kuckucke", die die Gäste perfekt bewirteten

Die Dinkelberger im Netz unter http://www.dinkelberger-musikanten.de

Autor: Vera winter