Sturmtief Burglind

Steinen: Dachziegel fallen von der Petruskirche

Robert Bergmann

Von Robert Bergmann

Mi, 03. Januar 2018 um 18:25 Uhr

Steinen

Sturmtief Burglind bereitete am Mittwoch auch der Steinener Feuerwehr jede Menge Arbeit. An der Petruskirche kam sogar die Drehleiter zum Einsatz. Ruhiger blieb es in Maulburg.

STEINEN/MAULBURG (rbr). Mit 63 Mann mehr als sechseinhalb Stunden im Einsatz: Ganz schön auf Trab hielt Sturmtief Burglind am Mittwoch die Feuerwehrabteilungen der Gemeinde Steinen. "Das war ein ganz schöner Arbeitstag", kommentierte Gesamtkommandant Walter Bachmann – eigentlich sollte er im Urlaub sein – am Abend das stürmische Geschehen in und rund um Steinen.

Auf insgesamt 16 Einsatzstellen kam Walter Bachmann am Ende des Tages für sich und seine Mannen. Am spektakulärsten war am Mittwoch ganz sicher der Feuerwehreinsatz an der Petruskirche, wo sich Ziegel am Dach gelöst hatten. Das Dach musste bei kräftigem Wind mit der Drehleiter wieder gerichtet werden. Mit herabfallenden Ziegeln hatten es die Einsatzkräfte laut Auskunft von Walter Bachmann auch an Häusern in Hüsingen, in Hägelberg und anderorts im Kernort Steinen zu tun.

Um die Schäden zu beseitigen, war die Feuerwehr zwischen 9.30 und 15.30 Uhr mit insgesamt zehn Fahrzeugen unterwegs. Unterstützt wurden die Helfer von zwei privaten Frachtschleppern.

Neben herabfallenden Ziegeln sorgten auch umgestürzte und auf die Straßen gefallene Bäume für Beschäftigung bei der Feuerwehr. Solche "natürlichen" Verkehrshindernisse galt es im Bereich Endenburg, Hüsingen und in Höllstein zu beseitigen.

Baum fällt auf die L139 bei Maulburg und Adelhausen

Deutlich weniger arbeitsreich sah der Tag für die Feuerwehrkollegen im benachbarten Maulburg aus. Dort beschränkten sich die Einsätze auf das Beseitigen einiger weniger herabgefallener Ziegel und eines zwischen Maulburg und Adelhausen auf die Straße gefallenen Baumes. "Zum Glück", findet Feuerwehrkommandant Dietmar Fink. Viel mehr Arbeit indes bereitete "Burglind" der Feuerwehr im Oberen und im Kleinen Wiesental. Auch davon hatten die Kommandanten aus Steinen und Maulburg am Abend schon Kenntnis bekommen.