Am Sonntag fällt die Entscheidung

Juliane Kühnemund

Von Juliane Kühnemund

Fr, 13. Oktober 2017

Stühlingen

Wer wird Bürgermeister/in von Stühlingen? / Kristin Schippmann und Joachim Burger stehen zur Wahl.

STÜHLINGEN (jul). Wer wird Bürgermeister/in von Stühlingen? Diese Frage werden die Wählerinnen und Wähler nun am kommenden Sonntag beantworten. Als Kandidaten treten Kristin Schippmann und Joachim Burger im zweiten Wahlgang an, und am Sonntagabend wird man dann wissen, wer die Nachfolge von Isolde Schäfer antreten wird und in den nächsten acht Jahren als Stühlinger Bürgermeister die kommunalpolitischen Fäden in Händen halten wird.

In einem langen und intensiven Wahlkampf haben beide Kandidaten deutlich gemacht, dass sie das notwendige Rüstzeug mitbringen, um die Stadt Stühlingen voranzubringen und die Herausforderungen der Zukunft mit Elan und Weitsicht anzugehen. Kristin Schippmann (28) bringt reichlich Verwaltungserfahrung mit und arbeitet seit April 2015 als Rechnungsamtsleiterin im Stühlinger Rathaus. Joachim Burger (53) hat langjährige berufliche Erfahrungen in der freien Wirtschaft und arbeitet derzeit als Leiter Logistik bei der Hans Adler OHG Bonndorf.

Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Jeder der rund 4150 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger hat eine Stimme. Gleich nach Schließung der Wahllokale wird mit der Auszählung der Stimmen begonnen. Gerechnet wird damit, dass das Ergebnis gegen 19 Uhr feststeht. Gewählt ist letztlich der Kandidat, der die meisten Stimmen auf seinem Konto vereint.

Die offizielle Bekanntgabe des Wahlergebnisses findet gegen 19 Uhr im Foyer der Realschule Stühlingen statt. Und im Gegensatz zum ersten Wahlgang am 24. September wird nun am Sonntag auf jeden Fall ein Wahlgewinner gefeiert werden können. Es ist davon auszugehen, dass es eine rauschende Wahlparty geben wird.

Im ersten Wahlgang lag die Wahlbeteiligung der Bürgermeisterwahl bei 75,93 Prozent. Das ist zwar eine recht stattliche Wahlbeteiligung, die allerdings noch steigerungsfähig ist. Wünschenswert wäre es, wenn noch mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen würden, denn – für beide Kandidaten gilt: Jede Stimme zählt.