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07. Februar 2012
Neue Fahne weht zur Fasnetzeit
Ein interessantes Einzelstück.
STÜHLINGEN. "Wenn die bunten Fahnen wehen" geht’s in Stühlingen offensichtlich Richtung Fasnacht. Zur gewohnten Narrenflagge mit dem "Hungrigen Stühlinger", die so manches Haus ziert, gesellt sich nun ein neues Einzelstück. Es zeigt alle Gruppierungen, die die örtliche Fasnacht begleiten.
Sie präsentieren sich rund um den Johannisbrunnen in der Hauptstraße. In der Mitte steht natürlich die Zentralfigur des gumpenden Hansele. Um ihn herum spielt ein heuer fünfzig werdender "Rölli"-Musiker "schuurig schö". Einer von "16 Zäche" bläst in sein Horn, während ein "Bändelufhänger" auf seine Leiter steigt. Der Fahnenträger des Hohenlupfen Fanfarenzugs gibt genauso sein Bestes wie der Narrenbüttel mit seiner Schelle. Ein Narrenwecker und ein Stadtmusiker machen ebenfalls auf sich aufmerksam, der eine möglichst laut und krachend, der andere spielt sicher den Narrenmarsch.Gestaltet hat das gute Stück der Grafiker und Illustrator Heiko Buntru aus Weizen, der sich beruflich auf das Entwerfen von fasnächtlichen Motiven spezialisiert hat. Während der Kernfasnacht kann der närrische Solitär erstmals am Haus von Haushaltswaren Würth bewundert werden.
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Noch eine andere Fahne spielt in der Fasnacht 2012 eine Rolle, nämlich die der Eidgenossen. Wer genau hinschaute, entdeckte sie beim Bunten Abend im Bühnenbild des Konradsaals. Das orientierte sich an einer Zeichnung von Hansi Körber, die 1962 die Festschrift anlässlich 700 Jahre Stadtrecht zierte. Das Motiv von "HaKö" griffen nun Horst Neumann und seine Tochter Lisa auf. Allerdings vergaßen sie dabei nicht, das Schloss Hohenlupfen ganz nebenbei mit den Farben des neuen Eigentümers zu schmücken. Bei dieser einen Schweizer Fahne dürfte es während der närrischen Tage nicht bleiben, schließlich heißt das Weizener Fasnachtsmotto 2012 nicht von ungefähr "Geld regiert die Welt und dä Lupfe hät’s glupft."
Autor: Jutta Binner-Schwarz
