Sturm zieht viele Einsätze nach sich

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Do, 04. Januar 2018

Grenzach-Wyhlen

Feuerwehr und Werkhof mussten am Mittwoch nach den Orkanböen ausrücken.

GRENZACH-WYHLEN (dor). Der Mittwoch begann unruhig. Der Sturm steigerte sich im Laufe des Vormittags und sorgte in Grenzach-Wyhlen für einige Schäden – und ziemlich viele Einsätze für Feuerwehr und Werkhof, darunter teilweise abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume, die zum Teil den Verkehr erheblich behinderten. Die Beseitigung der Schäden dauerte den ganzen Tag.

Besonders schwer getroffen waren Häuser der Baugenossenschaft in der Lindenstraße, wo zahlreiche Ziegel von den Dächern geblasen wurden. Mindestens ein Auto wurde dabei stark beschädigt. Verletzte gab es offenbar keine. Da viele Ziegel in der Dachrinne verblieben, wurde die Straße gesperrt. Ebenfalls gesperrt war die Eisenbahnstraße, da beim Bahnhöfli viele Ziegel auf die Straße geworfen wurden. Die Feuerwehr hat weitere Ziegel abgedeckt, damit sie nicht herabfallen können. Ein Baum im Garten hielt der Windgewalt auch nicht Stand. Auch in der Gartenstraße kam es zu Beschädigungen.

Verkehrseinschränkungen gab es aufgrund einer in Höhe der Hutmattenstraße auf die B 34 gestürzte Tanne. Anwohner lobten das schnelle Eintreffen der Feuerwehr, die die Bundesstraße schnell wieder passierbar machte.

Noch während der Sturm tobte, begannen Bürger, kaputte Dachziegeln von der Straße zu kehren. Die Feuerwehr schickte die Bürger allerdings in die Häuser, weil Sicherheit vor Aufräumarbeiten komme.

Im Bereich Im Dorf und Gänsbühl wurden nach Information von Ordnungsamtsleiter Jürgen Käuflin mehrere Verkehrsschilder umgebogen. Der Werkhof stellte diese zunächst provisorisch wieder auf, bevor eine richtige Reparatur stattfinden kann. Sowohl in Grenzach als auch in Wyhlen seien Baustellenzäune umgeweht worden, in der Schlossgasse wurde ein Dach beschädigt. In der Straße Im Rustel wurden offenbar zwei Bäume gegen eine Leitung gedrückt und mussten vom Werkhof entfernt werden. Laut einer Polizeimitteilung flog ein Kupferdach gegen ein Nachbarhaus.

Nachdem Rheinfelden sich gemeldet hatte, dass die alte Verbindungsstraße zwischen Herten und dem Rührberg wegen umgestürzter Bäume gesperrt wurde, rückte der Werkhof aus, um auch die auf Grenzach-Wyhlener Gemarkung liegende Zufahrt zu sperren.

Auch im Ruschbachtal war der Werkhof im Einsatz, weil Bäume in den Bach gefallen waren. Diese mussten entfernt werden, da für den heutigen Freitag starker Regen angesagt worden ist, wie Markus Ludwig vom Bauamt erklärte.