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Stuttgarter Baurechtsamt will Airbnb dazu zwingen, Daten herauszugeben

dpa / lsw

Von dpa & lsw

Fr, 10. August 2018 um 13:05 Uhr

Stuttgart

Es gehe um mehrere hundert Wohnungen, die als Ferienwohnungen zweckentfremdet werden. Stuttgarter Behörden wollen nun genaue Informationen von der Ferienwohnungs-Plattform Airbnb erhalten.

Das Stuttgarter Baurechtsamt will die Ferienwohnungs-Plattform Airbnb weiterhin per Landesgesetzgebung dazu zwingen, Daten der zu vermittelnden Wohnungen in Stuttgart herauszugeben. "Es geht hier um mehrere hundert Wohnungen, die als Ferienwohnungen zweckentfremdet werden", sagte Kirsten Rickes vom Baurechtsamt dem Südwestrundfunk (SWR) am Freitag. Das Wirtschaftsministerium hatte dieses Anliegen zuvor abgelehnt.

Beim Baurechtsamt geht man davon aus, dass bis zu 500 Menschen allein auf diese Weise wieder Wohnungen finden könnten. Viele Eigentümer machten sich keine Gedanken darüber, dass es eigentlich nicht zulässig sei, wenn sie ganze Wohnungen zweckentfremdeten, sagte Rickes. Airbnb verzeichnet einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung" (Freitag) zufolge aktuell rund 340 Unterkünfte in Stuttgart. Wenn das Amt die Daten der betroffenen Wohnungen hätte, würden die Eigentümer angeschrieben, sagte Rickes. "Jede Wohnung zählt in Zeiten der Wohnungsnot."