Südländisches Flair und schottische Musik

Volker Münch

Von Volker Münch

Mo, 10. September 2018

Badenweiler

15. Musik- und Weinfest am Samstag und Sonntag vor dem Kurhaus von Badenweiler.

BADENWEILER. Bei idealem Sommerwetter fand am Samstag und Sonntag das 15. Musik- und Weinfest vor dem Kurhaus von Badenweiler statt. Klein aber fein ist das Fest, das mit viel Musik und leckeren Weinen zwei Tage lang zahlreiche Besucher anlockte. Ein Hauch von südländischem Flair umgarnte die Gäste.

Eröffnet wurde das Wein- und Musikfest von der Markgräfler Weinprinzessin Anika Storck. Charmant und mit freundlichen Worten begrüßte sie die Wein- und Musikfreunde. Dann folgte ein Auftritt der Trommler und Dudelsackspieler von "Castle Hill Pipers of the 79th District", die nicht aus Schottland, sondern aus Südbaden stammen. Mehrmals spielte die Gruppe am Samstag und erhielt dabei viel Applaus.

An den Ständen vor dem Kurhaus kredenzten die Winzergenossenschaften aus Britzingen, Auggen und Hügelheim hervorragende Weine, die auf den Jahrgang 2018, von dem man jetzt schon sagt, er habe das Zeug zu einem außergewöhnlichen, neugierig machten. Leckereien kamen aus dem Smoker von Stefano Esposito. Das Team des Kurhauscafés sorgte für die kulinarische Versorgung der Besucher. Das Ensemble Prima la Musica setzte die musikalische Unterhaltung fort, danach sorgten "Die Zwei", wie sich Reinhard Freudig und seine Freunde als Tanzband nennen, für fetzige Tanzmusik. Am Sonntag eröffnete die Trachtenkapelle Badenweiler den musikalischen Reigen. Dann folgte einmal mehr Prima la Musica und abends sorgte die Gruppe "Piano Cocktail" nochmals für Tanzmusik.

Wen es nicht nur an den Tischen hielt, der konnte bei Führungen durch den Gutedelgarten am Bammerthäusle Gutedelvarianten kennenlernen. Dazu führten Mitglieder der Agenda Reben am Schlossberg und des Vereins Markgräfler Wein durch den Bestand des botanischen Schaugartens. Edle Rebensäfte sind ja bekanntlich nicht nur Genuss, sondern führen auch zur Geselligkeit und Feierlaune. Davon gab es an beiden Tagen wirklich genug. Am Ende der beiden Festtage konnten die Organisatoren wohl eine durchweg positive Bilanz ziehen.