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09. Oktober 2008 21:28 Uhr

Die Finanzkrise kommt nach Südbaden

Freiburg legte 47 Millionen bei Lehman an

Die Stadt Freiburg hat 47 Millionen Euro bei der deutschen Tochtergesellschaft der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers angelegt. Das haben Stadtkämmerer Bernd Nußbäumer und Finanzbürgermeister Otto Neideck der BZ bestätigt.

  1. In Nöten: Die Lehman Brothers Bank, bei der jetzt 47 Millionen Euro aus Freiburg auf Eis liegen. Foto: dpa

Am 15. September verhängte die Bankenaufsicht ein Moratium gegen Lehman Brothers. Mindestens bis 27. Oktober sind die Konten – und damit auch die Millionen aus Freiburg blockiert.

Die deutsche Tochter des insolventen amerikanischen Bankhauses gehört zum Einlagensicherungsfonds. Deshalb hält Finanzbürgermeister Otto Neideck negative Folgen für die Stadt für ausgeschlossen.

Bis wann der Fonds einspringt und Freiburg sein Geld zurück bekommt, ob das Wochen, Monate oder Jahre dauert ist derzeit allerdings völlig unklar.

Am Freitag berichtet die Badische Zeitung exklusiv und ausführlich über Ablauf, Hintergründe und Konsequenzen dieser Finanztransaktion.

Uwe Mauch, Leiter der Freiburger Stadtredaktion der Badischen Zeitung, beschreibt unter anderem:
  • aus welchen städtischen Quellen die Millionen stammen
  • warum wenige Tage vor dem Zusammenbruch der Bank noch einmal Geld überwiesen wurde

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  • ob und wie sich die Tatsache, dass die Millionen vorerst eingefroren sind, auf die Zahlungsfähigkeit Freiburgs auswirken könnte
  • wie die Anlagestrategie zu bewerten ist

Autor: Uwe Mauch