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04. Dezember 2014

HINTERGRUND

Projekt Rheintalbahn

Der Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist 1980 im Bundesverkehrswegeplan beschlossen worden. In den Jahren 1983 und 1984 liefen hierfür Raumordnungsverfahren. Von Baden-Baden bis Offenburg ist dieser Ausbau abgeschlossen. 1996 verpflichtete sich die Bundesrepublik im Vertrag von Lugano zur Ausweitung der Kapazität auf der Rheintalstrecke. Die Schweiz wird 2017 den Gotthard-Basistunnel eröffnen und ihre Verpflichtungen erfüllen.

Auf der 125 Kilometer langen Etappe bis Basel ist bislang lediglich der knapp zehn Kilometer lange Katzenbergtunnel zwischen Schliengen und Efringen-Kirchen sowie ein kleiner Abschnitt der Neubaustrecke bis Eimeldingen fertig und in Betrieb. Im Bau befindet sich der Abschnitt zwischen Weil-Haltingen und der Landesgrenze.

Gegen den von der Bahn vorgesehenen Ausbau haben sich Bürgerinitiativen organisiert, die sich in der Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hochrhein (IG Bohr) zusammengeschlossen haben. Sie haben die Erfüllung von sechs Kernforderungen verlangt. Dazu gehört der Bau eines Tunnels in Offenburg, der Bau der autobahnparallelen Trasse bis Riegel, ein verbesserter Lärmschutz auf der Umfahrung Freiburg, der Bau der Bürgertrasse durch das Markgräflerland, die Führung aller Güterzüge durch den Katzenbergtunnel. Gegen die Forderung, die Trasse südlich von Offenburg an die Autobahn zu verlegen, wenden sich die Gemeinden, die sich an der Grafenhausener Erklärung zusammengeschlossen haben.

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Autor: fs