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10. Juli 2010 11:39 Uhr
Hitzefrei: Schulleiter entscheiden
Die Sonne scheint, das Thermometer steigt – die Hoffnung der Schüler auf "Hitzefrei" jedoch nur noch ganz selten. Hitzefrei vom Amt gibt es nicht mehr, die Entscheidung treffen die Schulleiter.
FREIBURG (pk). "Hitzefrei!" Der Jubelschrei erklingt an den Schulen im Land nur noch ganz selten. Kultusminister Gerhard Mayer-Vorfelder (CDU) schaffte den Schwitz-Erlass vom 15.Dezember 1975 bereits in den achtziger Jahren ab.
Zuvor konnten die Schulleiter den Kinder und Jugendlichen nach der vierten Stunde frei gegeben, wenn das Thermometer morgens um 10 Uhr die magische Marke von 25 Grad Marke geknackt hatte und der Unterrichtserfolg fraglich erschien. Was übrigens zu der beliebten Debatte führte, ob das Schul-Thermometer nicht an einer zu schattigen Ecke angebracht wurde. Für die Oberstufe galt diese Regelung nie.
Verboten ist hitzefrei aber nicht. Wenn die Sonne aufs Flachdach brennt und die Temperaturen im Klassenzimmer unerträglich werden, dürfen die Schüler auch schon mal früher nach Hause geschickt werden. Vorausgesetzt, sie besuchen weder eine verlässliche Grundschule noch eine Ganztagsschule. Die Eltern müssen sich nämlich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in der Schule sind. Oder die Betreuung muss anders geregelt werden.
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Im Schulalltag heißt dies: Bei hohen Temperaturen wird der Unterricht auch schon mal in kühlere Räume verlegt oder findet gleich unter Bäumen statt. Zudem können die Sportstunden im Schwimmbad stattfinden.
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Autor: pk
