Tradition im Blickpunkt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 22. August 2018

Sulzburg

Bilder von Inge Gründel-Pfaff.

SULZBURG-LAUFEN (BZ). "Traditionen und Wein, was kann schöner sein?", ist das Motto der Ausstellung in der Winzergenossenschaft Laufen von Inge Gründel-Pfaff aus Bad Bellingen. Sie hat in ihren Bildern ein wichtiges Thema aufgegriffen: die Tradition. Und sie setzt die Tradition auch gleich noch in Bezug zu ihrer und unserer Heimat und bringt die Tradition durch das Symbol des Schwarzwälder Bollenhuts zum Ausdruck.

"Sei es nun die Schwarzwälder Tradition oder die Tradition anderer Regionen, eines haben alle gemeinsam: An Traditionen können wir uns festhalten, sie schaffen Gemeinsamkeit und geben uns Kraft", schreibt der Veranstalter. Gerade in einer Zeit, in der weder Beziehungen noch Arbeitsplätze oder die politische Lage beständig erscheinen, geben uns Traditionen Halt. "Doch was Traditionen können, das kann der Markgräfler Wein schon lange: Er bringt Menschen zusammen, fördert die Geselligkeit und es gibt wohl kaum ein traditionelles Fest, bei dem kein Wein ausgeschenkt wird." Die kleineren Bilder im Eingangsbereich mit Pastellkreide und Aquarell gemalt, stellen die Weinherstellung von der Rebe, den Weinberg, Trauben Trotten, bis zum Weingott Bacchus dar. In ihrer Collage "Tradition bewahren" hat sie zum Beispiel eine Schwarzwälder Kirschtorte, das "Tannenzäpfle", "Kuckucksuhr" und so weiter eingearbeitet.

Die selbstbewusste Künstlerin, mit eigenem Atelier, der Galerie "Kunsterbunt" in Bad Bellingen, arbeitet vorzugsweise mit Acryl auf Leinwand, wobei Spachteltechniken und Schüttungen, selbst Sprayfarben oder Collagen den Weg auf die Leinwand finden. Auffallend die Dynamik und Energetik der Bildsprache, die Leuchtkraft und der Gesamtausdruck.
Diese Farbintensität hat einen hohen Wiedererkennungswert ihrer Gemälde.

Ausstellung: Tradition und Wein, was kann schöner sein, im Winzerkeller Laufener Altenberg, Weinstraße 48, in Sulzburg-Laufen, noch bis 30. September. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 bis 18 Uhr; Samstag, 9 bis 12.30 und Sonntag, 10 bis 13 Uhr
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