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21. Januar 2012

"Überzogene Forderungen"

Busverband kritisiert Verdi.

MARKGRÄFLERLAND (ad). Aus Sicht des Verbands baden-württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) wird sich der für Montag angekündigte Streik, der im Markgräflerland die Firma Will betrifft, nicht vermeiden lassen. Die Gewerkschaft Verdi habe den Verhandlungstisch verlassen und keine weitere Gesprächsbereitschaft gezeigt, hieß es beim WBO am Freitag. Verhandlungsführer Eberhard Geiger hält die Verdi-Forderungen für überzogen: "Der Verband hat ein gutes Angebot gemacht. Allerdings hält Verdi an einem 24-Punkte-Wunschzettel fest. Die Gesamtforderung ist absolut unangemessen und für die Unternehmen wirtschaftlich nicht darstellbar." Große Unsicherheit in der politischen Zukunft der Personenbeförderung und enorme Kostensteigerungen ließen für private Busunternehmer nur begrenzte Spielräume zu. Die WBO-Tarifkommission habe alles versucht, um die Streikmaßnahmen zu verhindern. Geiger: "Wir bedauern diese Entwicklungen und bitten beim Fahrgast um Verständnis. Die Arbeitgeberseite hält ihr Angebot nach wie vor aufrecht ist und zu weiteren Gesprächen bereit."

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Autor: ad