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10. Mai 2011
Ein Partner für die Jugend
Die SG Köndringen-Teningen und Spofunnis weihen das "Spüro" für Jugendliche ein.
TENINGEN. Als ein "Haus der offenen Tür" für Jugendliche bezeichnete Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker das neu geschaffene Zentrum in der früheren "Jahn-Stube", das den Namen "Spüro4you" führen wird und am Samstag eingeweiht wurde.
Diese Bezeichnung wurde aus einem Preisausschreiben geboren, auf das 50 Rückmeldungen eingingen und bei dem Sebastian Kaufmann mit diesem Kunstwort, das Spofunnis und Büro vereint, den ersten Preis gewann. Teilen musste er ihn mit Petra Gisler, die die enge Zusammenarbeit zwischen Spofunnis und der Gemeinde-Jugendarbeit verkörpert: Die Sozialpädagogin, seit über drei Jahren fast ehrenamtlich bei den Spofunnis, vertritt jetzt die erkrankte Jugendpflegerin.Sie unterstützt auch die Hauptakteure, Jugendpfleger Johannes Zelzer und Spofunnis-Leiter Robert Korb. Da es sich um eine gemeinsame Einrichtung handelt, werde es "keine Doppelstruktur" in Teningen geben, meinte Hagenacker, der zwar die vielen Ehrenamtlichen in der Vereins- und Jugendarbeit lobte, aber auch auf die Notwendigkeit von professionellen sozialpädagogischen und -psychologischen Profis hinwies. Die Idee für das Zentrum habe der frühere Ortsjugendpfleger Walter Geiger geliefert.
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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß zeigte sich sehr angetan von dem wichtigen Ereignis, das in einer ganz legeren Form präsentiert wurde, für die Robert Korb und Johannes Zelzer verantwortlich zeichneten. Dabei wurde auch ein Projekt der Spofunnis präsentiert: "Spofunnis schafft Persönlichkeit" (SSP) und so führten drei Nachwuchsmitarbeiter aus dem SSP -Tobias, Dennis und Sebastian - durch das Programm. Musiker Ridvan Litaj verdeutlichte mit einem Assistenten und einer jungen Nachwuchskraft die Freude des Hip-Hop-Tanzes.
Markus Keune freute sich über das "Spüro" als Vereinsheim und dankte Willi Bühler und Pirmin Marko, die für die Renovierung der Räume sehr viel getan hätten und durch zahlreiche Handwerker ehrenamtlich unterstützt worden seien.
Johannes Zelzer meinte, dass nun beide Einrichtungen, Ortsjugendpflege und Spofunnis, in zentraler Lage im Teninger Oberdorf angesiedelt seien, in der Nähe der Freizeitanlagen, der Schule, des Kindergartens und der Schulsozialarbeit und damit werde "eine bessere Vernetzung der Kinder- und der Jugendarbeit" geschaffen und die Förderung von jungen Menschen optimiert.
Autor: Karlernst Lauffer
