Trauer um Siegfried Grafmüller

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 31. August 2018

Teningen

Teningens Ehrenbürger ist am Dienstag im Alter von 92 Jahren gestorben.

TENINGEN-KÖNDRINGEN (BZ). Im Alter von 92 Jahren ist am Dienstag der Teninger Ehrenbürger Siegfried Grafmüller gestorben. Vielen Menschen ist er ein Begriff: Gut ein Drittel seines Lebens hat er sich in öffentlichen Ämtern engagiert. Grafmüller war von 1959 bis 1974 Gemeinderat und von 1968 bis 1971 Bürgermeisterstellvertreter der ehemals selbständigen Gemeinde Köndringen. Ab der Gemeindereform im Jahr 1975 bis 1999 war er ununterbrochen Gemeinderat und zweiter Bürgermeisterstellvertreter der Gemeinde Teningen. Außerdem war er von 1980 bis 1999 Mitglied im Sozial- und Kulturausschuss sowie im Verwaltungs- und Finanzausschuss. Des Weiteren war er Mitglied in verschiedenen Umlegungsausschüssen und stellvertretendes Mitglied im Kindergartenkuratorium.

Siegfried Grafmüllers Neigungen galten vor allem dem sozialen Bereich, aber auch den Vereinen der Gesamtgemeinde. Ebenso widmete er seine Arbeit sehr engagiert der Entwicklung des Kindergartens in Köndringen. "Sein vorbildlicher und weit überdurchschnittlicher Einsatz für unsere Gemeinde ging weit über das kommunalpolitische Engagement hinaus", so Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker in seinem Nachruf. Als Beispiel nennt er Grafmüllers Tätigkeit als Ortsjugendhelfer in den Jahren 1971 bis 1991.

Die Ernennung zum Ehrenbürger erfolgte, als Grafmüller nach 40 Jahren am 21. Dezember 1999 aus dem Gemeinderat ausschied. Für seine Verdienste wurde er außerdem mit der Ehrenmedaille des Gemeindetages in Silber (1984) und Gold (1995) sowie der Verdienstmedaille in Gold der Gemeinde Teningen (1993) ausgezeichnet. Sein Wirken habe stets dem Wohl der Gemeinde gegolten, betont der Bürgermeister.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 4. September, um 14 Uhr in der evangelischen Kirche in Köndringen statt. Anschließend wird der Verstorbene unter Begleitung des Musikvereins "Winzerkapelle" Köndringen zu Grabe getragen. An den gemeindlichen Dienststellen war am Donnerstag und am Tag der Beerdigung Trauerbeflaggung angebracht.