25. November 2009
Die kommende Generation
TENNIS. "Die deutsche Tennis-Meisterschaft hat einen hohen Stellenwert, sowohl für den Verband als auch für die Spieler." Dies sagte Klaus Eberhard, Sportdirektor des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) gestern in Offenburg.
Die Veranstaltung, die vom 8. bis 12. Dezember zum zweiten Mal in der Baden-Arena auf dem Offenburger Messe-Gelände ausgetragen wird, bietet, wie in der Vergangenheit, Teilnehmerfelder unterschiedlicher Qualität. Bei den Frauen greifen mit Andrea Petkovic, Tatjana Malek, der Titelverteidigerin Kristina Barrois, und Julia Görges vier Spielerinnen zum Racket, die in der Weltrangliste unter den besten Achtzig stehen und in der deutschen Rangliste die Positionen zwei, drei, vier und sechs einnehmen. "Ein Spitzenfeld", stellte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner bei der Pressekonferenz am Dienstag im Media-Tower von Burda zufrieden fest. Etwas bescheidener sieht die Meldeliste indes bei den Männern aus. Im vergangenen Jahr hatte der Davis-Cup-Spieler Florian Mayer in Offenburg für etwas Glanz gesorgt und dann auch gleich noch den Titel eingesackt. Dieses Mal führen Dustin Brown, Nils Langer, Kevin Deden und Cedric-Marcel Stebe, die in Deutschland auf den Positionen 22, 26 und 28 rangieren, das Feld an. "Man sieht in Offenburg die kommende Generation der Fed-Cup und Davis-Cup-Spieler", erklärte Oliver Quante, Pressesprecher des DTB.
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Die Ortenau ist durch die aus Heiligenzell stammende Syna Kayser repräsentiert, die mittlerweile aber in Niedersachsen lebt und zur Schule geht und für den DTV Hannover spielt. Sie wird versuchen, über die Qualifikation einen von vier dafür vorgesehenen Plätzen im Hauptfeld zu ergattern.
Autor: Uwe Schwerer





