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04. Februar 2012

Lisicki und Görges sind angriffslustig

Deutsches Tennisteam spielt im Fed Cup gegen Tschechien.

STUTTGART (dpa). Es geht auch ohne die verletzte Andrea Petkovic. Das zumindest hoffen die deutschen Tennis-Spielerinnen um Sabine Lisicki vor ihrer Erstrundenpartie im Fed Cup. Doch Titelverteidiger Tschechien kann in Stuttgart auf die Klasse von Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova bauen.

Vor allem die aufstrebende Sabine Lisicki soll dafür sorgen, dass nach sieben Jahren des Pendelns nicht schon wieder der Absturz in die zweite Weltgruppe droht. "Das wird ein ganz hartes Match. Aber wir müssen uns auch nicht klein machen – es ist möglich", sagte die Weltranglisten-14. Zweite deutsche Einzelspielerin ist an diesem Samstag Julia Görges, der Teamchefin Barbara Rittner den Vorzug vor Angelique Kerber gab.

Nach dem Ausfall von Petkovic, die sich wegen eines Ermüdungsbruchs im Rücken in Geduld üben muss, führt Lisicki das Aufgebot erstmals als Nummer eins an. Und die aufschlagstarke Berlinerin ist vor ihrer Auftaktpartie in der Stuttgarter Porsche-Arena an diesem Samstag (12 Uhr/SWR) gegen die Weltranglisten-49. Iveta Benesova optimistisch: "Ich habe im Fed Cup immer super gespielt."

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Das ist gegen die Tschechinnen um Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova auch nötig, wenn der Vorstoß ins Halbfinale gelingen soll. Schließlich hatte die Weltranglisten-Zweite Kvitova im Vorjahr ihre Einzel im Fed Cup allesamt gewonnen und ihr Team zum sechsten Titel geführt. "Der Grundtenor lautet: Wir haben nichts zu verlieren", sagt Rittner. Gleichwohl sei klar: "Wir wollen natürlich gewinnen." Schließlich halten alle im Lager des Deutschen Tennis-Bundes die aktuelle Auswahl – erst recht mit einer genesenen Petkovic – für stark genug, um 20 Jahre nach dem letzten Fed-Cup-Sieg mal wieder die Trophäe zu holen. "Ich habe es im Hinterkopf, weil ich 1992 ja als Spielerin dabei war", erklärte Rittner.

Die Kielerin Kerber, in der WTA-Rangliste als 27. nur sechs Ränge hinter Görges notiert, muss wie Doppel-Spezialistin Anna-Lena Grönefeld zunächst zuschauen. Denkbar aber ist, dass die formstarke Linkshänderin Kerber am Sonntag statt im Doppel im letzten Einzel eingesetzt wird.

Autor: dpa