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26. Juni 2012

Vorne – und doch nicht ganz spitze

Tennis-Senioren des TC 1923 Grenzach spielen eine starke Saison.

  1. Den Ball im Blick: Pascal Hauser, Männer 40 aus Grenzach Foto: schön

TENNIS. In den Altersklassen der Tennisspieler liegen gleich drei Mannschaften des TC 1923 Grenzach äußerst aussichtsreich im Rennen – zwei davon sogar in der Badenliga: Sowohl in der Kategorie der Männer 50 als auch bei den Männern 40 halten sich die Grenzacher in der Spitzenregion auf Tabellenplatz zwei. Komplettiert wird diese positive Zwischenbilanz durch Platz eins der Grenzacher Männer 55 in der Oberliga.

Alle drei Mannschaften bauten ihre Erfolgsserie am vergangenen Wochenende aus. Das Ü-50-Team besiegte den TC RW Söllingen mit 7:2, die Ü-40-Männer bezwangen den TC Weinheim mit 5:4, und die 55er aus Grenzach kamen beim TC Altbirnau zu einem ungefährdeten 8:1-Erfolg. Eine echte Aufstiegschance dürfte indes wohl nur das Team Ü55 haben. Denn sie führen die Tabelle verlustpunktfrei an, müssen aber am kommenden Wochenende zum nur zwei Zähler zurückliegenden Rangzweiten TC Gernsbach reisen, bevor am letzten Spieltag der TC Meßkirch nach Grenzach kommt.

In der Badenliga hingegen ist der erste Platz und damit der Aufstieg in die Regionalliga kaum noch zu packen. Für die Männer 40 entschied sich die Saison praktisch schon am zweiten Spieltag, als es gegen den TC Baden Baden ein 3:6 gab. So sieht es die Grenzacher Nummer zwei, Jürgen Schäfer. Das Team aus der Bäderstadt hatte wohl schon zum Saisonbeginn geahnt, dass Grenzach der härteste Konkurrent um den Titel sein könnte und ließ zum entscheidenden Spiel den chilenischen Tennislehrer Christian Araya (42) einfliegen. Der Südamerikaner, der danach nicht mehr für Baden-Baden an den Start ging, gewann sein Einzel gegen den Grenzacher Spitzenspieler Pascal Hauser und holte auch den entscheidenden Punkt im Doppel. Zwei Spieltage vor Saisonende liegt der TC 1923 weiter zwei Punkte hinter Spitzenreiter Baden-Baden, das sich wohl im Rennen um den Sprung in die Regionalliga keine Blöße mehr geben dürfte.

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Keine Mühe hatten am vergangenen Samstag die Männer 50 aus Grenzach. Der Sieg des Teams um den ehemaligen Grenzacher Handballtrainer und heutigen 50er-Teamchef Willy Schmidt war nie gefährdet. Die Gäste aus Söllingen waren nicht komplett angereist, und als der Grenzacher Sieg nach den Einzeln nicht mehr gefährdet war, wurde auf die Austragung der Doppel verzichtet. So hieß es am Ende 7:2.

Dass es mit angepeilten Regionalligaaufstieg kaum mehr was werden wird, hat mit der Niederlage in der Vorwoche beim PTSV Konstanz zu tun. Karl-Hermann Bär musste vorzeitig wegen eines Unfalls den Heimweg antreten, und während des Spiels zog sich Manfred Septinus eine Muskelverletzung zu, so dass die 3:6-Niederlage nicht mehr zu verhindern war. Der TSG Bruchsal, die ungeschlagen auf Rang eins steht, ist somit der Titel nur dann noch zu nehmen, wenn Grenzach am kommenden Wochenende das Spitzenspiel im direkten Vergleich mit 8:1 gewinnt. "Wir genießen zwar gegen Bruchsal Heimvorteil und können auch wieder in Bestbesetzung antreten, der starke Schweizer Peter Kübler steht wieder zur Verfügung", sagt Teamkapitän Willy Schmidt. "Trotzdem wird es ganz ganz schwierig werden, dieses Wunschresultat noch zu erreichen." Immerhin: Der TC 1923 Grenzach lässt nichts unversucht.

Autor: Meinrad Schön