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21. März 2017

Dem Druck standgehalten

Tischtennis-Regionalligist 1844 Freiburg feiert mit zwei Siegen vorzeitig den Klassenerhalt.

  1. 1844-Spieler Dimitri Brunner machte gegen Wirges den entscheidenden Punkt. Foto: Patrick Seeger

TISCHTENNIS (goe). Die Regionalligaspieler von 1844 Freiburg haben vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Nach Siegen in Heilbronn und im Heimspiel gegen Wirges kannte die Freude beim Team um Coach Konstantin Chepkasov keine Grenzen.

Regionalliga Männer: TSG Heilbronn – 1844 Freiburg 4:9. Beim Tabellenschlusslicht waren die Freiburger unter Zugzwang und konnten diesem Druck gerecht werden. Der erwartete Doppelstart mit zwei Siegen durch das Doppel eins und Doppel drei spielte den Freiburgern in die Karten. Anschließend mussten die Gäste furios spielenden Heilbronnern drei Siege in Folge überlassen. Danach konnten Ivan Slavic und Simon Goetschi für den 4:4-Ausgleich sorgen. Hugger und Luchner erhöhten parallel auf einen 6:4-Vorsprung. Doch das Spiel wäre fast gekippt, als sich Dimitri Brunner und Ivan Slavic einem 0:2-Satzrückstand gegenübersahen. Beide konnten ihre Spiele noch in einen 3:2-Sieg drehen, und Sven Hennig machte mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Georg Gütschow den Sack zu. "Es war klar, dass es schwer wird, weil Heilbronn nichts mehr zu verlieren hat. Umso glücklicher bin ich über den klaren Ausgang des Spiels", sagte Trainer Konstantin Chepkasov.

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1844 Freiburg – TTC Wirges 9:3. Mit etwas Glück, der nötigen Überzeugung in den entscheidenden Situationen und einer großartigen Unterstützung konnten die Freiburger das wichtige Rückrundenspiel gegen Wirges gewinnen. In den Doppeln gab es den erhofften Start: Während zwar das Doppel zwei mit Ivan Slavic und Simon Goetschi verlor, konnten Lukas Luchner und Dimitri Brunner im Doppel eins sowie Sven Hennig und Stefan Hugger im Doppel drei gewinnen. Der Sieg ging zu großen Teilen auch an den Schweizer Dimitri Brunner. Dieser konnte zum ersten Mal zwei Einzel in einem Spiel gewinnen. Komplettiert wurde die gute Leistung durch einen Sieg von Lukas Luchner gegen den unangenehm spielenden Jan Limbach.

Nachdem sich Sven Hennig souverän gegen Christian Güll durchgesetzt hatte, keimte die Hoffnung auf einen deutlichen Sieg auf. Hugger gewann danach sein Spiel gegen Mattes Häußler nach der Abwehr von zwei Matchbällen noch mit 3:2, Goetschi setzte sich souverän mit 3:0 gegen Daniel Sporcic durch. Bezeichnend war, dass Brunner den Abschluss setzte und sich somit der geballten Freude seiner Teamkollegen stellen musste. "Es ist schon verrückt, dass wir zu diesem frühen Zeitpunkt schon den Klassenerhalt schaffen", sagte Routinier Stefan Hugger.

Autor: goe