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17. Januar 2012

Platz zwei weiter im Visier

8:8-Unentschieden für Freiburger Tischtennisspieler im Verfolgerduell der Oberliga.

  1. Hochnäsiges Ballverhalten: Mit Köpfchen holte Eugen Lingert für Oberligist 1844 Freiburg zwei Einzelsiege gegen Birkmannsweiler. Foto: seeger

TISCHTENNIS (ujk/mat). Die Tischtennisspieler von 1844 Freiburg haben ihre Chance auf die Vizemeisterschaft in der Oberliga gewahrt. Das Team um Mannschaftsführer Till Werner startete mit einem 8:8-Unentschieden gegen den VfR Birkmannsweiler in die Rückrunde. Beide Mannschaften liegen damit weiter gleichauf (13:7-Zähler) hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Ottenau auf Rang zwei. Dementsprechend eng ging es im Verfolgerduell zu.

Das Spiel stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Das Freiburger Schlussdoppel Konstantin Chepkasov und Eugen Lingert sicherte den Gastgebern, die das Hinspiel mit 3:9 verloren hatten, schließlich einen Zähler. Till Werner hätte den Punkt vor dem ersten Aufschlag sofort mitgenommen, war hinterher aber nicht ganz zufrieden: "Wir hatten uns im hinteren Paarkreuz einen Vorteil erhofft; dann ist dort aber nur ein Punkt herausgesprungen."

Überragend agierte bei 1844 Eugen Lingert, der in Adeji-Adedapo Akiode und Georgy Teliysky die beiden besten Spieler im mittleren Paarkreuz der Oberliga bezwang. Auch Spitzenspieler Chepkasov überzeugte mit zwei Einzelsiegen. Sehr stark spielte auch der Freiburger Youngster Lukas Luchner, der dem ehemaligen Afrikameister Thomas Ogunrinde, zu Regionalliga-Zeiten von BW Wiehre Freiburg Teamkollege von Werner und Lingert, nicht den Hauch einer Chance ließ.

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Nachwuchsspieler rücken nach herausragender Hinrunde vor

Nach einer herausragenden Hinrunde (12:0-Siege) muss sich Luchner nun auf Setzlistenplatz zwei behaupten. Der zweite Jugendspieler Pierre Kolbinger ist nach einer Bilanz von 12:2 von fünf auf vier vorgerückt. Werner glaubt nicht, dass die neue Konstellation die Mannschaft schwächen wird: "Auf den Positionen zwei bis sechs sind wir ausgeglichen besetzt." Natürlich müssten die beiden 15-jährigen Talente nun die eine oder andere Niederlage verkraften. "Doch sie nehmen diese Herausforderung gerne an."

Der Aufsteiger aus Freiburg hat nach der starken Hinrunde die Vizemeisterschaft als Saisonziel neu ausgegeben. Das Gerangel um Platz zwei, der zu Relegationsspielen mit den Oberliga-Zweiten aus Bayern und Sachsen sowie dem Drittletzten der Regionalliga berechtigt, wird nach Werners Einschätzung bis zum Schluss spannend bleiben. Die TG Donzdorf (11:7-Punkte) macht aus dem Zwei- einen Dreikampf. Dass sich Ottenau den Titel noch nehmen lässt, glaubt der Freiburger Spieler nicht: "Dafür ist die Mannschaft zu stark besetzt."

Die Oberligareserve von 1844 Freiburg ließ der ersatzgeschwächten zweiten Mannschaft der DJK Offenburg nicht den Hauch einer Chance und gewann mit 9:0. Nur drei Satzgewinne gestattete der Verbandsliga-Tabellenführer der DJK. Hier streben die 1844-Verantwortlichen schon deutlicher den Aufstieg an – "als Unterbau für unsere vielen Nachwuchsspieler", so Werner.

Den Badenliga-Frauen des TV Britzingen gelang ein überraschend klarer 8:3-Sieg in Allensbach. Dabei präsentierte sich Christina Kiefer mit drei Einzelsiegen und einem Doppelerfolg an der Seite von Sarah Bösch in Topform.

In der Verbandsliga spielten die Frauen des SB Sonnland Freiburg und des TTC Emmendingen 7:7-Unentschieden. Trotz guter Leistung unterlag Ligakonkurrent AV Freiburg-St.Georgen der Oberligareserve des ESV Weil mit 5:8.

Autor: ujk