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08. Juni 2012

Sechs Zugänge beim ESV Weil

Vier Männer und zwei Frauen für Tischtennis-Regionalliga.

  1. Neu beim ESV Weil: Ecuadors Einzelmeister Ivan Proano Foto: privat

TISCHTENNIS (BZ). Eigentlich wollte der ESV Weil seine beiden Tischtennis-Regionalliga-Teams nahezu zusammenhalten. Doch zumindest bei den Männern musste die Abteilung auf mehrere Abgänge kurzfristig reagieren. So verließen den Verein neben Maike Sauer, der bekanntlich zum Schweizer Serienmeister TTC Rio Star Muttenz wechselt, noch drei weitere Akteure: Krisztian Molnar kehrt zurück nach Ungarn, der Litauer Vladislavs Agurjanovs beginnt eine Ausbildung bei Leipzig und der Peruaner Bryan Blas geht mit seiner Freundin Petrissa Solja nach Linz (Österreich). "Die Wechsel taten uns sehr weh, so dass wir schnell handeln mussten, um erneut eine junge, sympathische Mannschaft auf die Beine zu stellen", sagt ESV-Sprecher Marc Wannagat.

Die vier Neuzugänge sind Ivan Proano (20 Jahre), Nationalspieler sowie Meister von Ecuador im Einzel und Doppel. Der WM-Teilnehmer von Dortmund spielte zuvor als Topspieler beim SV SW Bismark in der Oberliga Nordost. Hinzu kommt der Ungar Gergely Perei (19), Ex-Topspieler der Jungen U18 in Europa. Der frühere EM-Zweite im Schülerdoppel war bislang die Nummer eins bei Bayer SC 05 Uerdingen in der Regionalliga West. Jeweils vom hessischen Oberligisten TG 1860 Obertshausen kommen der mehrmalige rumänische Schülermeister Zoltan Bedö (25), der schon in Österreich für IT Sparkasse Innsbruck spielte, und Attila Vajda (23), der zuvor in der Regionalliga und zweiten Bundesliga agierte.

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Für das Weiler Frauenteam musste neben der verletzten Gayanna Karyagina unerwartet Judith Morales ersetzt werden. Grund: Der chilenische Tischtennisverband strich ihre Förderung für die nächste Saison, so dass sie zurück in ihre Heimat musste. Dafür holte der ESV die beiden Schweizerinnen Laura Schärrer (21) und als neue Nummer eins Rahel Aschwanden (18). Die mehrmalige EM- und WM-Teilnehmerin sowie Nationalspielerin kommt von Vizemeister TTC Wädenswil.

Autor: jd