Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
28. Mai 2011
Alle packen kräftig mit an
Umbauarbeiten an der Oehlermühle für die Jostäler Freilichtspiele / Proben sind angelaufen.
-
Lothar Hofmeier als Bürgermeister List mit seiner Frau, gespielt von Claudia Hauser. Peter, gespielt von Peter Löffler, guckt verliebt zu seiner angebeteten Rosa (Jana Kleiser), Tochter des Bürgermeisters. Foto: antje walter
-
Das Setzen der Einfassung aus Natursteinen für die Bühne ist nur mit vereinten Kräften zu bewältigen (von links): August Fürderer, Thomas Kleiser und Franz Ketterer. Foto: antje walter
TITISEE-NEUSTADT. Durch den großen Einsatz von Mensch und Maschinen konnten die geplanten Arbeiten um die Oehlermühle im Jostal/Schildwende im Zeitplan abgeschlossen werden. Die Arbeiten umfassten neben den Fundamenten für die Zuschauertribünen auch eine Umgestaltung des Gartens und Platzes direkt vor der Mühle, der – wie berichtet – zur Bühne für die Freilichtspiele wird.
Viele helfende Hände der Chorgemeinschaft waren daran beteiligt, und nach den Worten von Mühlenbesitzer August Fürderer wäre dies alles ohne den guten Zusammenhalt innerhalb des Vereins auch gar nicht möglich gewesen. So brachte jeder, sei es an Maschinen oder Muskelkraft, mit ein, was er zur Verfügung stellen konnte. An mehreren Wochenenden wurde geschleppt, gebaggert, geschoben, gepickelt, gerecht und schlussendlich auch Gras gesät. Da der erforderliche Regen nun auch gefallen ist, beginnt Gras über die Erde zu wachsen – bis zur Premiere werden die Zuschauer nichts mehr von der "Baustelle" sehen.Für Schauspieler und Spielleitung der Jostäler Freilichtspiele konnten somit nach Ostern die Proben direkt an Ort und Stelle auf dem neuen Gelände stattfinden. Zunächst ungewohnt, müssen sich nun alle Darsteller erst einmal mit der großen zur Verfügung stehenden Spielfläche auseinandersetzen und deren mannigfaltige Möglichkeiten erkunden. Auch wenn alle ihren Text schon sicher beherrschen, gibt es noch viel zu tun.
Werbung
Während die Schneiderinnen Luzia Ketterer, Irmgard Faller und Christa Löffler wieder alle erforderlichen Kostüme mit viel Phantasie und Geschick nähen und die Darsteller nun nach und nach in ihre Kostüme schlüpfen dürfen, muss die Spielleitung um Regisseurin Barbara Rießle noch allerlei technischen Herausforderungen meistern.
Es bleibt also spannend und weiterhin sehr arbeitsintensiv, dieses aufwendige Drama vom "Untergang von Guta" auf die Bühne zu bringen.
Autor: Antje Walter


