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28. November 2008

AUCH DAS NOCH: Cegospiel im Bus

  1. Die Gewinner und der Letztplatzierte, der traditionell den Wurstsalat essen darf (von links): Josef Steiert, Peter Schuler, Margareta Loy, Manfred Gitschier, Christel Steiert, Paul Wehrle, Thomas Steiert, Helmut Ehinger, Frank König, Ernst Löffler, Clemens Birkle, Albert Ketterer. Foto: privat

Cego ist das traditionelle Kartenspiel des Schwarzwalds, und wer es spielt oder zumindest schon mal dabei zugeschaut hat, der weiß, wie hoch her es gehen kann und ahnt, warum man, wenn man einmal damit angefangen hat, nicht mehr davon ablassen kann. Jetzt gibt es sogar eine internationale Cego-Fahrt: Cego im Bus eben, die Firma Steiert in Hinterzarten macht es möglich. Die Idee zur Cegofahrt kam von Claudia König und Christel Steiert auf dem Rückweg von einer Urlaubsfahrt. Nachdem immer mehr Fahrgäste der kleinen Cego-Runde zugeschaut und mitgefiebert hatten, entstand der Gedanke, doch eine Busreise nur für Cego-Spieler anzubieten. Dazu brauchten nur genügend Tische in den Bus eingebaut und die passenden Sitzreihen gedreht werden. Techniker Thomas Steiert fand, das sei doch gar kein Problem. Als es dann jedoch tatsächlich soweit war, musste er den Bus innen komplett umbauen, damit die zehn Tische und die dazugehörigen Sitze den Sicherheitsbestimmungen standhielten. Nach dem großen Erfolg der Premierenfahrt im Frühjahr, wurde für den Herbst gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden die internationale Cegofahrt – G’stieß – Mund – Geiß – ausgeschrieben. Die Harmonie, die zufriedenen Gesichter und die ausgelassene Stimmung bewiesen, dass in der hektischen Zeit Tradition und das Mit-und-Füreinander-Spaß haben einen hohen Stellenwert besitzen. Die zwei Musiker Frank König und Albert Ketterer sorgten für Stimmung und Kurzweil in den Pausen und am Abend. Die Cego-Gemeinde, so hört man, kann es kaum erwarten bis zur nächsten Fahrt.

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Autor: pes