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08. Dezember 2011
Aufschlag für die Kleinsten
Land stockt für Betreuung auf.
TITISEE-NEUSTADT (pes). Deutlich mehr Geld als bisher bekommt die Stadt Titisee-Neustadt vom Jahr 2012 an vom Land für den Ausbau der Kindertagesbetreuung für die Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr. Der Aufschlag macht 364000 Euro aus, damit sind es 588000 Euro, die Kämmerer Andreas Graf planen kann. War es früher die örtliche CDU, die gute Nachrichten von der Landesregierung verbreiten konnte, sind es neuerdings die Grünen und die SPD, in diesem Fall SPD-Fraktionssprecher Markus Schlegel, der sich stützt auf die Angaben des finanzpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Klaus Maier.
Man freue sich über den Pakt für Familien mit Kindern, den die grün-rote Landesregierung mit den kommunalen Landesverbänden beschlossen hat, sagt Schlegel in einer Mitteilung der Fraktion. Hierdurch bekomme Titisee-Neustadt 2012 die 364000 Euro mehr für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen, der Landkreis Breisgau Hochschwarzwald 595000 Euro mehr an Zuweisungen für den Ausbau der Betreuung durch Tageseltern. "Damit", fährt Schlegel fort, "macht die Landesregierung ernst mit ihrer Ankündigung, sich für junge Familien und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen: Sie hält Wort und setzt die von der SPD versprochene Unterstützung junger Familien um." Titisee-Neustadt könne mit dem zusätzlichen Geld die Kleinkindbetreuung ausbauen. Damit sei ein Schritt getan, Baden-Württemberg kinder- und familienfreundlicher zu machen. Außer den 588000 Euro für die Kleinkindbetreuung für 2012 in Titisee-Neustadt würden ab dem Kindergartenjahr 2012/2013 auch zusätzliche Mittel für die Sprachförderung im Kindergarten (3 bis 6 Jahre) vom Land zur Verfügung gestellt, ergänzt Schlegel.
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Auch die übrigen Gemeinden im Hochschwarzwald profitieren: Eisenbach bekommt 35 000 Euro mehr (damit zusammen 57 000 Euro). Hinterzarten plus 11000 (18000), Breitnau plus 22 000 (35 000), St. Märgen plus 16 000 (26 000), Lenzkirch plus 147 000 (237 000), Schluchsee plus 23 000 (38 000), Feldberg plus 8000 (13 000), Löffingen plus 124 000 (200 000) und Friedenweiler plus 8000 (13 000).
Autor: pes
