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25. Februar 2011

Die Rollen sind schon verteilt

Jostäler Freilichtspiele steigen in die Vorbereitungen zur Aufführung der Titisee-Sage ein / Öhlermühle wird zum Spielort.

  1. Die Schauspieler der Jostäler Freilichtspiele nach der ersten Probe. In ihrer Mitte die Spielleitung mit Barbara Rießle, Rosel Kaltenbach, Monika Ketterer und Manfred Kleiser neben ihm der Geschäftsführer Johann Ketterer. Foto: Antje Walter

TITISEE-NEUSTADT. Freunde des Theaters und Interessierte an der Geschichte Titisees können schon den Kalender zücken: An den beiden letzten Wochenenden im Juli und den beiden ersten Wochenenden im August laden wieder die Jostäler Freilichtspiele ein.

Erstmals hat sich die Spielleitung – bestehend aus Barbara Rießle, Rosel Kaltenbach, Monika Ketterer und Manfred Kleiser – im alten Schulhaus im Jostal mit einer Großzahl der Schauspieler getroffen, die bei dem neuen Stück "Der Untergang von Guta" eine Sprechrolle spielen werden. Nach kurzer Einführung in das neue Stück von Wulf Schmidt, das die Sage vom Titisee aufgreift, wurden die Rollen durch die Regisseurin zugeteilt. Laut Barbara Riesle waren einige Rollen ganz klar und eindeutig, sozusagen wie auf den Leib geschrieben, andere Besetzungen haben sich aus dem Zusammenhang ergeben. Einige der Rollen sind noch unbesetzt, wobei man jedoch schon verschiedene Personen im Auge hat, auf deren endgültige Zusage man noch wartet.

Nach dem ersten rollenverteilten lauten Vorlesen des Rollenbuchs, bei dem einige schon ganz in den ihnen zugedachten Rollen aufgingen, haben alle Anwesenden gerne die ihnen übertragene Rolle angenommen. Sogleich kam es auch zum spontanen und regen Ideenaustausch, wie verschiedene Szenen ausgearbeitet und dargestellt werden können. Es werden noch zahllose weitere Darsteller und Familien mit Kindern benötigt, die einzelnen Szenen wirkungsvoll darzustellen. Auf jeden Fall war der gesamten Truppe deutlich die Freude an ihrer neuen Herausforderung anzumerken.

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Im Jubiläumsjahr "900 Jahre Titisee" – erste urkundliche Erwähnung 1111– , ist vieles auch für die Jostäler Freilichtspiele neu. Zum ersten Mal wird eine Sage und nicht ein in der Geschichte fest verankertes Ereignis zum Thema. Und auch der Spielort ist neu, die Öhlermühle, um den herum einiges eingerichtet werden muss. Es dürfte also spannend werden wenn, wie geplant, Mitte Mai die ersten Proben an Ort und Stelle stattfinden. Bis dahin wird weiter wöchentlich im alten Schulhaus im Jostal geprobt.

Spieltermine sind 23./24 und 30./31. Juli sowie 6./7. und 13./14. August. Die Verantwortlichen richten sich wieder auf rund 700 Zuschauer je Vorstellung ein.

Autor: Antje Walter