Die treue Theresia kämpft im Juli

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 20. Dezember 2014

Titisee-Neustadt

Termine der Jostäler Freilichtspiele 2015 sind bekannt.

TITISEE-NEUSTADT (BZ). Das neueste Stück der Jostäler Freilichtspiele wird im Juli aufgeführt. Die Termine wurden auf der jüngsten Hauptversammlung des Männergesangvereins Titisee-Eckbach-Jostal bekanntgegeben. Jeweils Samstag und Sonntag 18./19. Juli, 25./26. Juli, 1./2. August sowie 8./9. August wird das Stück "Die treue Theresia – eine Hinterzartener Bäuerin kämpft um Ihren Hof" aufgeführt. Als Ausweichtermin wird der 15. August festgehalten.

Das Organisations-Komitee der Freilichtspiele die Schauspieler Autor des neuen Stücks, Wulf Schmidt, freuen sich, die Termine bekanntzugeben. Darüber hinaus wurde verkündet, dass der Kartenvorverkauf bei den Kurverwaltungen und der Badischen Zeitung abgewickelt wird. Der Preis für Erwachsene wird bei 15 Euro je Karte liegen, der für Jugendliche bis 16 Jahre bei 9 Euro, beides zuzüglich der Vorverkaufsgebühren. Der Vorverkauf ist aber noch nicht gestartet. Die Termine dafür werden noch bekanntgegeben.

Dann informierte Schmidt über die geschichtlichen Hintergründe des Theaterstücks. Das gesamte Manuskript wurde, wie Wulf Schmidt betonte, von den drei "berüchtigten" Damen, der Regisseurin Barbara Riesle, ihrer Assistentin Rosel Kaltenbach und der Souffleuse Monika Ketterer, sowie Manfred Kleiser aufwendig in alemannische Mundart transkribiert.

"Die treue Theresia – eine Hinterzartener Bäuerin kämpft um ihren Hof" muss geschichtlich in den Zeitraum 1884 bis 1892 eingeordnet werden und handelt von der Geschichte des Geiserhofes in Hinterzarten. Historisch geht es um die Rechtlosigkeit unverheirateter Frauen, denen es nicht erlaubt war einen Hof zu erben oder zu führen. In diese Zeit fielen auch der Bau der Höllentalbahn und die Fertigstellung der Ravennabrücke.

In 14 abwechslungsreichen Bildern ist das Theaterstück angelegt, welches uns durch die Geschichte der Bäuerin führt. Einzelne wichtige Charaktere wurden durch den Autor veranschaulicht und bereits durch Zitieren verschiedener Textstellen zum Leben erweckt. Dennoch bleibt noch viel Arbeit bis im Januar dann die ersten Proben beginnen.

Weitere Informationen unter: http://www.jostaeler-freilichtspiele.de