Titisee

Falscher Alarm: Hotelgast meldet Angler in Seenot

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 11. Oktober 2018 um 09:47 Uhr

Titisee-Neustadt

Feuerwehr, DLRG, Rettungsschwimmer und Notarzt sind ausgerückt. Der Notruf ging wohl auf eine optische Täuschung zurück.

Der Anruf eines Hotelgastes hatte es in sich: Auf dem Titisee befinden sich gekenterte Angler in Seenot. Der Notruf ging gestern um 10.30 Uhr ein und sofort setzten sich verschiedene Rettungsorganisationen in ihre Fahrzeuge und machten sich auf den Weg zum Titisee, um den vermeintlich im See treibenden Anglern zu helfen.

Binnen kurzer Zeit fanden sich in Titisee fünf Helfer der alarmierten Feuerwehr Titisee, der Rettungsschwimmer "Pinguin" mit zwei Helfern sowie zwei Fahrzeuge des DLRG-Rettungsdienstes und ein Notarztwagen ein. In der Zwischenzeit hatte sich das Ganze jedoch als eine unbewusste Falschmeldung herausgestellt. In Wahrheit paddelte ein Angler in aller Seelenruhe mit seinem Boot über den Titisee auf der Suche nach einer erfolgversprechenden Angelstelle.

Der Notruf ging wohl auf eine optische Täuschung zurück. Zum Zeitpunkt des Anrufs sollen am See besondere Lichtverhältnisse geherrscht haben. Kurze Zeit später, als die Retter am Seeufer standen, war jedenfalls klar zu erkennen, dass weder das Ruderboot des Anglers gekentert noch dieser ins Wasser gefallen war. Die Retter rückten beruhigt wieder ab und meinten am Ende noch "lieber einmal zuviel angerufen, als einmal zu wenig."