Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

26. Dezember 2011 17:29 Uhr

Hund im Jostal vergiftet

Ist im Jostal jemand unterwegs, der Hunde vergiften will? Fritz Höly glaubt das. Der Neustädter hat gerade erleben müssen, wie sein eigener Münsterländer leiden und schließlich erlöst werden musste.

Der Vorfall liegt eine Woche zurück. Höly war sonntags unterwegs, nahe der Abzweigung in die Schildwende, und lief mit "Bingo" an der langen Leine den Bach entlang, als der ausgebildete Jagdhund mit der Schnauze etwas anpackte, das oberflächlich im Schnee lag. Höly entriss ihm das Stück, das einer Speckschwarte ähnelte, und beide setzten ihren Weg fort. Abends dann, daheim, wollte der Hund, zwölf Jahre alt, aber bei bester Gesundheit, nicht mehr laufen – er konnte nicht mehr, wie sich zeigte. Die Situation verschlechterte sich, Höly ging zum Tierarzt, der ihm erklären musste, dass da nichts mehr zu machen sei. Am Dienstag war das Tier erlöst. Höly wollte es aber genau wissen und holte Rat bei einem befreundeten Tierhygieniker, der ihm bescheinigte: eindeutig Gift. Höly kann sich keinen Reim darauf machen, wer der Urheber ist. Die Landwirte im Jostal bestimmt nicht, sagt er und vermutet eher einen Hundehasser. Er hat den Vorfall bei der Polizei angezeigt und hofft, dass andere Hundehalter aufmerksam sind.

Werbung

Autor: pes