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26. Juli 2011
Jugend sucht den Kontakt
Gestern startete das internationale Jugendcamp mit einem Empfang im Neustädter Rathaus.
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Jugendliche aus sechs Nationen kümmern sich in den kommenden Wochen zusammen mit dem Leistungskurs Kunst des Kreisgymnasiums mit Kunstlehrer Rainer Mertens um den Neustädter Kurgarten. Gestern wurden sie im Rathaus von Bürgermeister Armin Hinterseh und Stadtbaumeister Heinrich Graf empfangen. Foto: Eva Weise
TITISEE-NEUSTADT. Zum ersten Mal findet ein internationales Workcamp für Jugendliche in Titisee-Neustadt statt. Am Montagmorgen wurden die Teilnehmer im Rathaus empfangen.
Elf junge Menschen aus verschiedenen Ländern Europas und Asiens sind seit dem Wochenende in Titisee-Neustadt zusammengekommen, um gemeinnützige Arbeit zu verrichten. In der Freizeit knüpfen die Teilnehmer untereinander Kontakte und lernen bei Einkäufen, Ausflügen und Festen Land und Leute kennen. Bürgermeister Armin Hinterseh begrüßte gestern die Camp-Teilnehmer im Rathaus und hieß sie in englischer Sprache willkommen. Englisch ist auch die Camp-Sprache. Das Jugendcamp wird organisiert vom IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) in Bonn und Titisee-Neustadt. Die Anreisekosten werden von den Teilnehmern selbst getragen und sie versorgen sich selbst. Unterstützung erhalten sie von der Stadtverwaltung und dem Bauhof, der die Einsätze mit leitet.Während am Morgen im Rathaus das Projekt mit den Teilnehmern besprochen wurde, rollte im Stadtgarten bereits der Bagger an, um Vorarbeiten zu leisten. Dort werden die jungen Leute für Verschönerungsarbeiten eingesetzt. Dabei arbeiten sie Hand in Hand mit dem Leistungskurs Kunst von Rainer Mertens, der im Kreisgymnasium mit seinen Schülern im Vorfeld bereits Modelle für Plastiken entworfen hat. Diese wurden im Rathaus vorgestellt und nun in den kommenden drei Wochen von den Camp-Teilnehmern vor Ort umgesetzt. Die Leitung des Workcamp hat Lena Weggartner (18) aus Rosenheim. Die 18-Jährige hat gerade ihr Abitur gemacht und bereits mehrere Camps geleitet. Unterstützt wird sie von Samuel Schießl (22) aus Regensburg und dem Nürnberger Marc Römmel (19), die ebenfalls von der IJGD zu Camp-Leitern ausgebildet wurden.
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Meist sind es Schüler oder Studenten, die etwas von der Welt sehen und andere Kulturen und Menschen kennenlernen wollen. Sie haben sich für ein Workcamp entschieden, weil es genau das verbindet. Die Teilnehmer kommen aus Deutschland, Spanien, Korea, Taiwan, Tschechien und der Ukraine. Sie sind in der Franz-Beckert-Halle untergebracht. Dort gibt es eine Kochgelegenheit, Sanitär- und Duschräume. Wichtig ist ihnen neben der Arbeit der Kontakt zur Bevölkerung und zu den einheimischen Jugendlichen. Kennenlernen konnten sie am Morgen die Elftklässler vom Kreisgymnasium Hochschwarzwald. Wer sich für die Gruppe interessiert und Kontakt aufnehmen möchte, kann sich bei Markus Scharfenberg, der bei der Stadt für die Betreuung der Jugendlichen zuständig ist, unter Tel. 07651/ 206176 melden.
Autor: Eva Weise
