Wie es früher war

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 14. Dezember 2018

Titisee-Neustadt

Männerchor Hochfirst und Gäste laden zur "Bergweihnacht".

TITISEE-NEUSTADT. Seit 31 Jahren führt der Männerchor Hochfirst im Advent die "Bergweihnacht" auf. 71 Konzerte haben seither ein Programm geboten, das aus Musikstücken und Liedern vorwiegend aus der Alpenregion besteht. Die "Bergweihnacht" unter dem Titel "A Weihnacht wie’s früher war" ist aber kein Konzert des Männerchors und kein Chorkonzert. Das Zusammenspiel von Bläser- und Männerstimmen, von Zither- und Orgelspiel, wird geprägt von der Handschrift des aus Tirol stammenden musikalischen Leiters Robert Mayr. Durch das Mitwirken von Gastsängern wird das Volumen des Männerchors fast verdoppelt, mehr als 70 Akteure stehen am Altar und präsentieren bekannte und weniger bekannte Melodien aus der Bergwelt und der Weihnachtsliteratur. Außerdem treten die Zithergruppe mit drei Spielerinnen, die Bläsergruppe der Stadtmusik Neustadt mit neun Musikern, zwei Solisten, eine kleine Gesangsgruppe und Orgel auf.

Drei Konzerte stehen bevor: Samstag, 15. Dezember, 17 Uhr Kirche St. Fides in Grafenhausen und Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr Kirche Mariä Himmelfahrt in Schönau. Im Vorprogramm spielen die Alphornwälder in der Kirche. Bei der Bergweihnacht in Neustadt am Sonntag, 23. Dezember, von 17 Uhr an im Münster St. Jakobus wirkt außerdem noch die Kindertrachtentanzgruppe aus Wald im Vorprogramm mit. Ein Vorprogramm gibt es, weil die Kirchen in der Regel schon eine halbe Stunde vor Beginn voll besetzt sind.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, es wird jeweils um Spenden gebeten. Ein Großteil der Einnahmen leitet der Männerchor für gemeinnützige Zwecke weiter. In den 31 Jahren sind 78 500 Euro zusammengekommen, das Geld wird überwiegend in Projekte in den jeweiligen Pfarreien weitergegeben, es werden daraus aber auch bedürftige Familien, Brandgeschädigte und Unfallopfer finanziell unterstützt.