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10. November 2016

Wieder ein Preis für das Kino

"Sehr gutes Jahresfilmprogramm" / Glückwunsch von der Kultus-Staatssekretärin und vom Geschäftsführer der Filmförderung .

TITISEE-NEUSTADT (BZ). Das Krone-Theater ist im Historischen Kaufhaus in Freiburg von der Jury der Medien- und Filmförderung Baden-Württemberg für sein "sehr gutes Jahresfilmprogramm" ausgezeichnet worden. Staatssekretärin Petra Olschowski nahm die Verleihung gemeinsam mit MFG-Geschäftsführer Professor Carl Bergengruen vor.

Die Auszeichnung ist mit 8500 Euro dotiert, Kinobetreiber Leopold Winterhalder will mit dem Geld unter anderem für erweiterten Brandschutz einsetzen.

Das Krone-Theater feiert diese Auszeichnung mit einem Sonderprogramm, das etliche Filmschaffende in den Hochschwarzwald führen wird. Das Sonderprogramm beginnt heute, Dienstag um 21 Uhr mit der Weltpremiere des Snowboard-Films "Patamama" von Robert Wildenmann.

Am Sonntag, 13. November, zeigt Regisseur Vilas Radizio seinen Film "Auf der Suche nach dem alten Tibet" und steht für Fragen bereit.

Am Dienstag, 15. November, kommt die Schweizer Regisseurin, Produzentin und Psychotherapeutin Fabienne Mathier und stellt ihren Film "Winna – Weg der Seelen" vor; er zeigt ein Stück ursprüngliches, mysteriöses, faszinierendes Wallis zum Thema Seelenwanderungen.

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Am Samstag, 19. November, präsentiert Regisseur Sebastian Hilger seinen Debut-Film "Wir sind die Flut", die deutschlandweit erstmalige Zusammenarbeit zwischen zwei renommierten deutschen Filmhochschulen, der Filmakademie Baden-Württemberg und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Hilger erzählt vom Verlust der Kindheit und der damit verbundenen Fähigkeit an Wunder zu glauben.

Am Montag, 21. November, erleben die Besucher die Macher des Films "Drei von Sinnen". Der Debüt-Dokumentarfilm von Kerim Kortel zeigt die Reise, auf der Bart, Jakob und David nicht nur ihre Umgebung, sondern auch sich selbst und einander neu kennenlernen.

Staatssekretärin Olschowski sagte bei der Ehrung: "Ein anspruchsvolles Filmprogramm ist gerade in Zeiten, in denen das bewegte Bild über alle Medien hinweg immer mehr an Bedeutung gewinnt, von großer Wichtigkeit – es ermöglicht filmisches Wissen zu vermitteln, Wahrnehmung zu schulen, Qualitätskriterien auszubilden und Lust aufs Geschichtenerzählen zu machen. Ich schätze die Arbeit der Programmkinos im Land sehr, die dieser Aufgabe nachkommen und Kunst und Kultur überall im Land erlebbar machen."

Professor Bergengruen ergänzte: "Es sind die unterschiedlichsten Kinos, die wir auszeichnen, manche in ländlichen Gegenden, manchen in den großen Städten. Aber jedem einzelnen Kino ist es im vergangenen Jahr gelungen, mit Kreativität und Leidenschaft ein außergewöhnliches Kinoprogramm mit spannenden Filmreihen und eindrucksvollen Kino-Events auf die Beine zu stellen. Die Kinos haben damit erst ihr Publikum und dann unsere Jury begeistert."

Autor: bz