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08. Februar 2012

Kein Platz für Konkurrenzdenken

Unternehmerfrauen im Handwerk (Südschwarzwald) bilden sich gemeinsam fort.

  1. Bei der Generalversammlung der Unternehmerfrauen im Handwerk, Gruppe Südschwarzwald, wurden Kassiererin Christine Lais, zweite Beisitzerin Sabine Schneider und die zweite Vorsitzende Monja Kaiser (von links) in ihren Ämtern bestätigt Foto: Karin Stöckl-Steinebrunner

IBACH. Zur diesjährigen Hauptversammlung der Unternehmerfrauen im Handwerk, Arbeitskreis Südschwarzwald, waren nahezu die Hälfte der aktuell 48 Mitglieder nach Ibach gekommen. Zwei neue Mitglieder, eines aus Dachsberg und eines aus St. Blasien, konnte Vorsitzende Mechthild Wagner 2011 willkommen heißen. Allerdings waren auch vier Austritte zu verzeichnen.

Wegen Betriebsschließungen oder aus Altersgründen verabschieden sich immer wieder Frauen vom Arbeitskreis. Deshalb appellierte Wagner an die Anwesenden, weitere Unternehmerfrauen anzusprechen und auf die rege, breitgefächerte Vortragstätigkeit hinzuweisen.

Der Arbeitskreis sieht sich als Vertretung von Mittelständlerinnen, die Verantwortung tragen, sich ständig mit veränderten Vorschriften konfrontiert sehen und sich gemeinsam mit Gleichgesinnten weiterbilden und untereinander austauschen möchten.

Diese Zielsetzung wurde deutlich im Tätigkeitsbericht von Schriftführerin Irmgard Baur. So hatte der Arbeitskreis zum Beispiel zu einem Vortrag über Homöopathie nach Todtmoos und zum Vortrag "Armut im Alter ist weiblich" nach Bernau eingeladen. Auch aktuelle Fragen im Arbeitsrecht wurden behandelt.

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Eine Kräuterwanderung mit Kochkurs stand ebenfalls auf dem Programm, wie auch ein Workshop zum Thema "Erfolg beginnt im Kopf", den eine Hirnleistungstrainerin leitete. Auch einen Workshop zum Thema Verkauf gab es.

Aber auch auf die Geselligkeit achtet der Arbeitskreis: So wanderten die Frauen im unteren Wehratal und den Jahresabschluss wurde zum Krimidinner.

Über das vielfältige Spektrum des Angebotes zeigte sich Ibachs Bürgermeister Helmut Kaiser überrascht. Er beglückwünschte die Frauen zu ihrer über Gemeindegrenzen wie Konkurrenzdenken erhabene Zusammenarbeit.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Kassiererin Christine Lais, die zweite Beisitzerin Sabine Schneider und die stellvertretende Vorsitzende Monja Kaiser für weitere zwei Jahre wiedergewählt.

Eine Vorschau auf das Programm 2012 gab Mechthild Wagner: Ein Vortrag beleuchtet das Thema "Warum Frauen führend, aber selten im Vorstand sind". Außerdem soll das Referat über Homöopathie weitergeführt werden. Geplant ist auch ein Ausflug ins Markgräflerland mit Führungen und Besichtigungen sowie ein Fahrsicherheitstraining in Breisach.

Zu den Vorträgen über das Thema Rechtsschutzversicherung, zu "Facebook + Co. für den Mittelstand" sowie zum Thema "Ich bin ich und du bist anders. Freud und Leid von Unternehmerpaaren" schlug die Vorsitzende die Öffnung auch für die Männer vor.

Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH)

Die UFH Südschwarzwald wurden im Jahr 1988 gegründet und trugen bis 2008 den Zusatz Arbeitskreis Hochschwarzwald. Darin organisiert sind Frauen aus Todtmoos, Bernau, Hotzenwald, Dachsberg, Häusern, St.Blasien und zum Teil auch dem Wiesental. Die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft Waldshut unterstützen die UFH finanziell.

Der Vorstand: Mechthild Wagner (Vorsitzende), Monja Kaiser (Stellvertreterin) kommen aus Todtmoos. Irmgard Baur (Schriftführerin), Christine Lais (Kassiererin)und Christiane Wießler (Beisitzerin) aus Bernau. Sabine Schneider (Beisitzerin) kommt aus St. Blasien.  

Autor: kss

Autor: Karin Steinebrunner