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20. Januar 2012
Mehr Werbung für die neue Gästekarte
Vorteile besser vermitteln.
TODTMOOS. Bei der Einführung der Todtmooser Gästekarte "Inklusiv" harzt es. "Ich habe den Eindruck, die neue Gästekarte wird schlecht kommuniziert", sagte Cornelia Dornauer (CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Ein Eindruck, den auch die Leiterin der Tourist-Information, Amalia Dima-Setzler, und Bürgermeister Herbert Kiefer bestätigten – die Kommunikation zwischen Vermietern und Gäste sei allerdings verbesserungswürdig.
"Die Rückmeldung der Gäste ist durchweg positiv" – mit dieser Einschätzung stand die Leiterin der Tourist-Information nicht allein. Weniger positiv sei es allerdings, wenn Gäste Skiliftkarten kaufen und später feststellen müssen, dass eine Tageskarte gratis gewesen wäre – was es wohl schon in den ersten Wochen der Gästekarte gegeben hat. Dabei sei schon seit Monaten bekannt, dass die Gästekarte kommt und sie sei auch schon bereits Thema in Vermieterversammlungen gewesen. Zudem hätten alle Vermieter eine ausreichende Zahl von Werbeflyern für die neue Karte bekommen.
"Die Einführung war sehr gut vorbereitet und kommuniziert", bestätigte auch Bürgermeister Herbert Kiefer – und schüttelte ob der Tatsache, dass einige Vermieter die Karte bei ihren Gästen zu wenig bewerben, den Kopf. "Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können", sagte er. "Es scheint, als muss man den Hund zum Jagen tragen, die Trägheit tut schon etwas weh", wurde er deutlich. Er forderte die Vermieter nochmals auf, ihren Gästen den Nutzen der "Inklusiv-Gästekarte" besser zu vermitteln, während Frau Dima dem Übel mit Plakaten zu Leibe rücken will, die die Vorteile der Karte anpreisen. Die Vermieter sollen damit ausgerüstet werden, damit sie gleich einen ersten Eindruck bekommen und dann nähere Informationen erfragen können..
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Gästekarte hin, Vermieter her – über ein dickes Lob konnte sich die Chefin der Tourist-Information am Ende der Gemeinderatssitzung freuen. "Mein Dank gilt Frau Dima, Sie haben einiges gemacht und bewegt", meinte Engelbert Strittmatter. Seine Ratskollegen sahen’s genauso und Amalia Dima-Setzler erntete Applaus für ihre bisherige Arbeit.
Autor: Stefan Sahli
