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10. Mai 2011

Bergwacht bei vielen Notfällen gefordert

70 Einsätze der Bergwacht Todtnauberg im vergangenen Jahr / Markus Burgath neuer Vorsitzender.

  1. Der scheidende Vorsitzende Anselm Zipfel mit seinem Nachfolger Markus Burgath und dessen Stellvertreter Tobias Wissler (von links). Foto: u.jäger

TODTNAUBERG (kr). Seit der Generalversammlung im vollbesetzten Försterhaus hat die Bergwacht-Ortsgruppe Todtnauberg einen neuen ersten und einen neuen zweiten Vorsitzenden. Anselm Zipfel gab nach 15 Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden an Markus Burgath ab. Tobias Wissler wurde einstimmig zu seinem Stellvertreter gewählt.

Der ehemalige Landesvorsitzende und Ehrenvorsitzende Walter Böcherer blickte auf die langjährige Tätigkeit Zipfels zurück, der mit 16 Jahren in die Bergwacht eintrat und als Funkobmann, technischer Leiter, zweiter Vorsitzender und von 1996 bis 2011 als erster Vorsitzender aktiv war. Ein Vorbild für die Jugend sei Zipfel, sagte der Ehrenvorsitzende in Richtung zahlreicher Jugendlichen.

Dominik Zipfel berichtete als Jugendleiter von den Aktivitäten der Jugendbergwacht, in der sich 13 in der Anwärtergruppe und 14 in der Jugendgruppe befinden. Er und seine Mitstreiter hätten sich zweimal im Jahr in Theorie und Praxis fortgebildet, es gibt vier fertig ausgebildete Jugendleiter. Marius Mühl und Kilian Rotzinger von der Jugendbergwacht berichteten von 28 Probenabenden, Vereinsmeisterschaften, Zeltlager und Hilfsdiensten. Die Statistik des Leiters Bergrettungsdienst, Bernd Schneider, zeigt: Um 8 Uhr, um 18 Uhr und im ganzen November ist es in Todtnauberg am sichersten – zu diesen Zeiten gab es jedenfalls keine Einsätze... Mit 48 Ortsgruppen-Einsätzen, 22 Skiwachteinsätzen, einem Rettungseinsatz bei der Seilbahn Schauinsland sowie jeweils zwei Einsätzen bei Suchaktionen und Großveranstaltungen war die Bergwacht Todtnauberg mit insgesamt 70 Einsätzen "gut unterwegs". 28 Mal fuhren die Retter mit Skidoo und dem Rettungsschlitten (Ackja) los, 15 Mal musste der Helikopter angefordert werden. Seit 30 Jahren im Bergwachtdienst ist Andreas Schneider, der von Walter Böcherer dafür mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet wurde. Auf die gut ausgebildeten Bergwachtmitarbeiter sei immer Verlass, betonte Ortsvorsteher Arthur Strohmenger.

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Autor: kr