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19. Januar 2012
Das Mühle-Rad dreht sich wieder
Der 1992 wiederbelebte Zinken Mühle-Winkel in Todtnau ist auf der diesjährigen Fasnetplakette.
TODTNAU (zubi). Wachgeküsst aus dem Dornröschenschlaf hat den Wagenbauzinken Mühle-Winkel – alemannisch Mühli-Winkel – im Jahr 1992 Alfred Bernauer. Dieses Jahr ist der Mühle-Winkel im Rahmen der Reihe über die Wagenbauzinken auf der Fasnetplakette zu sehen.
Seinen Namen erhielt der 1960 gegründete Mühle-Winkel schon lange vor dem großen Brand 1876. Am Wieseflüsschen standen sowohl die obere Mühle von Roman Dietsche (ehemalige Bürstenfabrik Wissler) als auch die untere Mühle von Michael Laile (heute Wohnhaus Kurt Franz). Der Wagenbauzinken breitete sich 1960 im Hoheitsgebiet des Süßloch-Zinkens aus. Zunächst waren der Hof und die Garagen des Holzsägers Rudolf Laile die Orte, an denen die Umzugswagen gebaut wurden. Große und hohe Wagen entstanden in der Einfahrt von Siegfried Asal. Einer der wichtigsten Gönner war damals der Sägewerksbesitzer Gustav Kunzelmann, genannt "Brettli". Er lieferte die Latten und Spanplatten für den Wagenbau. Auch stellte er die werkseigenen Lastwagen für den Umzug am Rosemändig zur Verfügung. Das Nähen der Kostüme übernahm am Anfang Gründungsmitglied und Schneidermeister Franz Mall.
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1970 bis 1991 wurde es ruhig um den Zinken. Dann kam der Zaho-Mechaniker Alfred Bernauer ins Spiel, und das Mühle-Rad drehte sich wieder: Der Zinken breitete sich zwischen "Wiese" Friedrichstraße Meinrad-Thoma-Straße und Franz-Josef-Faller-Straße, eigentlich "Süßloch"-Gebiet, aus. Zinkenvogt Alfred Bernauer führt den Zinken seit 1992 bis zum heutigen Tag. Das Hoheitsgebiet, hat sich etwas verändert. Nach der Auflösung 1970 ging das Gebiet nämlich an den Brandbachzinken und die Chlai-Basler-Narreclique. Einen ersten Platz in der Wagenbauwertung gab es im Jahr 2006.
Autor: zubi
