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18. Januar 2012
Es geht hoch hinaus
Besuch in der Wagenenbauwerkstatt in Geschwend.
GESCHWEND (zubi). Hoch hinaus geht es beim Wagenbau für den Rosemändig in Geschwend – so viel sei schon einmal verraten, da ein sehr hoher Turm gebaut wird. Dieses Jahr durfte die BZ in die Wagenbauwerkstatt in Geschwend spicken.
Noch jung ist die Wagenbaugeschichte in Geschwend, wenn auch keine Eintagsfliege. Zum Jubiläum der Todtnauer Narrenzunft stellte das Dorf zum ersten Mal einen Wagen auf die Beine, Holländer und eine Windmühle stellte es damals dar. Auch dieses Jahr soll neben der 1994 gegründeten Hästrägergruppe "Rabefelseschlurbi" und dem Musikverein Geschwend eine gut 50 Frau, Mann und Kind starke Fußgängergruppe dabei sein.
Sven Böhler, Wagenbauchef und Sohn von Rabefseschlurbi-Chef Bernd Böhler, ist einigermaßen zuversichtlich, dass auch künftig am Rosemändig Wagen der Marke Eigenbau aus Geschwend vorfahren werden in Todtnau. Bekannt ist, das schon nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1948 in den damaligen Gasthäusern "Adler" und "Rössle" die Ortsfasnet lebendig war. Gebaut wird im Schopf des Präsidenten des Fördervereins, Otmar Lais. Immer samstags treffen sich etwa neun Wagenbauer(innen) seit Anfang Dezember in der kalten Winterluft. Der kleine Gasofen heizt leider nicht den ganzen Raum auf. Klar ist schon, dass die Geschwender ganz vorn mit dabei sein werden. Zwar ist selbstverständlich die Wertung noch nicht draußen, aber als erster Zinken, haben die Geschwender ihren Vorschlag bei der Fasneteröffnung abgegeben, also fahren sie ganz vorne. Auch Technik ist mit an Bord des Wagens. "Ich hoffe, dass sie funktioniert," lacht Bernd Böhler. Auf Maler, Mechaniker, Schlosser und Datentechniker kann der junge Wagenbauzinken zurückgreifen. Der Narrenbaum, den die Rabefelseschlurbi aufstellen, ist schon seit Oktober geschlagen.
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Autor: zubi
