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21. Januar 2010

"Jogi for Hürus": Narrenjubiläum vereint das Tal

Der erste "Oberwiesetäler Narreobe" anlässlich des Todtnauer Jubiläums sorgte für wahrhaft grenzüberschreitende Narretei

  1. Todtnaus Bürgermeister Andreas Wießner (links) als Lampenhalter für Schönaus früheren Oberzunftmeister Hagenacker. Foto: Karin Maier

TODTNAU (zubi). Sämtliche närrischen Spitzen "vo Huuse hintere vo de ganze Zünft" (Oberzunftmeister Jürgen Wehrle) boten beim ersten gemeinsamen "Oberwiesetäler Narreobe" am Samstagabend im katholischen Pfarrsaal ein mehrstündiges Spitzenprogramm. Auf den Auftritt der Häger Narrenzunft wartete man allerdings umsonst, die hatte wohl im närrischen Trubel ihr Erscheinen versäumt.

Für den zünftigen Begleitton sorgte die Narren- und Hofkapelle unter Leitung von Willi Beckert. Durchs Programm führten Ehrenoberzunftmeister Hans Herdrich und Christoph Buck.

Den besten Blick über das Geschehen im Tal hatte Sylvia Schneider als "Dr Rab" in der Bütt, und sie pickte viel Interessantes aus dem Geschehen heraus. "Vom Wähle verstehn die Zeller nit, aber im Hürus-Finde, do sin sie fit", sagte sie über die Bürgermeisterwahl 2009. Durch die weitere Annäherung der Gemeinden im Oberen Wiesental ergibt sich folgender Schluss: "Jogi for Hürus!"

Als Mann im Mond trat der frühere Schönauer Oberzunftmeister Heinz-Rudolf Hagenacker ans Licht und stellte Bürgermeister Andreas Wießner als Lampenhalter an. Zur neuen Gemeinde Schönau-Todtnau hatte er folgenden Werbeslogan: "Wirst du seekrank auf einem Boot, mach Wanderurlaub in Schöntodt."

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Dass man in Zell nicht müde werde, zu betonen, dass dort die Fasnacht erfunden worden sei, gaben die Hausener Schnitzelbanksänger zum Besten: "De Uli Merkle duet viel schriibe, duet mengmol au weng übertriibe!"

Den glanzvollen Schlusspunkt setzten die Todtnauer Dalglunki mit dem Kirner Sepp (Lothar Wagner) und jeder Menge Hits aus den Besenbinderballprogrammen früherer Jahre.

Autor: zubi