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17. November 2011

Närrischer Wahnsinn flott gereimt

Todtnaus Narren läuten die Fasnacht ein / Motto: "In Stuttgart war's Bahn – wa isch zTodtnau de nägschde Wahn?".

  1. Die Nummer mit den Mülleimern war einer der Höhepunkte, die am Freitag für viele Lacher vor und auf der Bühne sorgte. Foto: fotos: V.wehrle

  2. Oberzunftmeister Jürgen Wehrle gab das neue Motto bekannt. Foto: Verena Wehrle

TODTNAU. "In Stuttgart war's Bahn – wa isch zTodtnau de nägschde Wahn?", lautet das Motto der Todtnauer Fasnet 2012. Oberzunftmeister Jürgen Wehrle gab es bei den von den Rabefelseschlurbi in der geschmückten und fast zum Bersten vollen Rabenfelsenhöhle, der Elsberghalle in Geschwend, bekannt.

Ersonnen hat es dieses Mal Gerhard Asal aus Schlechtnau. Zunftrat und Umzugsleiter Harald Brender klappte das gemalte, in Szene gesetzte Motto problemfrei auf und sammelte die Ideen der Wagenbauer im gelben Eimerchen – wurde doch dieses Jahr die Umzugsreihenfolge der Rosenmändigswagen der an dem Abend eingehenden Vorschläge erstmals ausgelost. Zuvor ließ Bernd Böhler, Vorsitzender der Rabefelseschlurbi Geschwend, zur gut einheizenden Sax-Key Band die Zünfte der Todtnauer Narrenzunft 1860 einmarschieren. Willkommen hieß er auch die angereisten Narren aus dem Hinterhag und die Böllener Belchengeister. Oberzunftmeister Jürgen Wehrle versprach in seinem Prolog: "De gröschde Wahn, de hebe mir uf, erscht an de Fasnet chemme mir dert druff",. Und er machte sich einen närrischen Reim über die Planung eines Parkhauses der Stadt in der vielleicht ausgeträumten Kulturhausidee in der Wisslerfabrik nebst Hängebrücke zur Coasterbahn. Die Rössle-Rettung in Geschwend ist aus Wehrles Sicht sehr einfach: "Weil in Todtnau brucht kein Gascht meh ä Zimmer sueche, alli dien eifach im "Rössle" bueche. Auch der "Metzgerei-Notstand" im Städtli war Thema. "In Todtnau bruchsch als Sau kei Angschd meh ha, kein Metzger will meh an die Würschtli dra".

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Auch zwei eigene Programmpunkte in Form von Sketchen hatten die Rabefelseschlurbi auf Lager: Die ungleichen Schwestern mit den echten Schwestern Sabine Böhler und Regina Falk und die drei schönsten Stadtarbeiter mit Sabine Böhler, Regina Kube und Andrea Schneider sowie Otmar Lais, Linda Karle und Nicole Dörflinger jeweils in der blauen Tonne. Auch "flatterten" einige Fledermausbedienungen der Rabefelseschlurbi umher.

Zum guten – schrägen – Ton gehörte auch der Fanfarenzug der Todtnauer Zundelmacher, die Guggemusiken Los Chracho’s aus Todtnau und die Chaibelochlärtschi aus Geschwend.

Autor: Karin Maier