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03. Februar 2012
Nur dass kein Putz rieselt
Gegen Gewölbekeller-Ausbau.
TODTNAU (zubi). Leise rieselt der Putz wird es künftig nicht mehr heißen im Gewölbekeller des Rathauses: Der Gemeinderat beschloss als Minimallösung für 27 000 Euro nur eine Grundsicherung des Putzes. Veranstaltungen sind damit nicht möglich. 95 000 Euro müssten ausgegeben werden, damit der Fluchtweg gesichert und alle Richtlinien erfüllt sind. Für die Ausbau-Lösung fand sich nach ausgiebiger Debatte zuvor keine Mehrheit. 60 Prozent Förderung gibt es dieses Jahr aus Mitteln der Stadtsanierung.
Christoph Buck (CDU) erklärte: "Wir befürworten den Ausbau, weil es eine Bereicherung ist, um Veranstaltungen durchzuführen. Wir würden es sogar mittragen, dass man erst einmal den Putz macht und dann stufenweise weiter entscheidet". Er schlug vor, den neu gewonnenen Raum als attraktiveres Trauzimmer zu nutzen. "Wir müssen endlich auch Geld in die Hand nehmen für die Lebensqualität im Ort", sagte Buck.
Auf Grund der Haushaltslage sprach sich Gerhard Burgath (SPD) für die Grundsicherung aus. Gerhard Michler (Freie Wähler): "Wir sind nicht dagegen, weil wir es nicht wollen, sondern weil wir es uns nicht leisten können". Er warnte vor den Folgekosten, beispielsweise für Mobiliar und verwies darauf, dass es in der Stadt genügend Veranstaltungsräume gebe.
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Auch Leonhard Zimmermann war im Hinblick auf viele andere anstehende Verpflichtungen der Stadt dagegen, "dass auch nur ein Euro für die Sanierung des Gewölbekellers aufgewendet wird". Dass der Ausbau des Gewölbekellers zum Teil nicht positiv aufgenommen werde von der Bevölkerung, sagte Geschwends Ortsvorsteher Alfred Zielinski.
Autor: zubi
